GoPro kündigt Würfel-Kamera für Virtual Reality und Drohne an
Die Action-Kamera-Spezialisten von GoPro wollen den Virtual-Reality-Zug nicht verpassen, CEO Nick Woodman hat sich nun ausführlicher zu den Plänen des Unternehmens dazu geäußert. Ein Standbein wird hier der "Kamera-Würfel" zum Filmen von VR-tauglichen Aufnahmen sein, dazu kommt noch eine Kamera-Drohne.
Zudem montieren viele Nutzer schon jetzt derartige Kameras auf die Drohnen anderer Hersteller, um damit spektakuläre Luftaufnahmen aller Art zu erschaffen. Dass GoPro eine derartige Kombination aus einer Hand anbietet, ist also naheliegend.
Das GoPro-Gestell für VR-Aufnahmen arbeitet mit sechs Hero4-Kameras
Das resultierende Video kann auf diversen VR-Systemen betrachtet werden, man arbeitet nicht exklusiv mit einem Anbieter zusammen. Das Ergebnis kann auch auf 2D-Bildschirmen betrachtet werden, ist aber in dem Fall wohl nicht ganz so beeindruckend wie auf einem entsprechenden Headset - ein Demo-Video hat GoPro auf seiner Webseite veröffentlicht.
Laut Woodman experimentiert GoPro schon eine ganze Weile mit VR, als entscheidenden Zeitpunkt bzw. Anstoß bezeichnet er den Oculus-Kauf durch Facebook. Allerdings rechnet der GoPro-CEO vorerst nicht damit, dass VR-Kameras zu einem Massenphänomen werden: "Es ist ein aufregender erster Schritt für VR", sagte Woodman.
Das fliegende Auge
Auf der Code Conference von Re/code hat GoPro-Chef Nick Woodman über die Zukunft seines Unternehmens gesprochen: virtuelle Realität und Luftaufnahmen. Letzteres ist keine große Überraschung, bereits im November des Vorjahres gab es erste Berichte über die "fliegenden Kameras" des Herstellers.Zudem montieren viele Nutzer schon jetzt derartige Kameras auf die Drohnen anderer Hersteller, um damit spektakuläre Luftaufnahmen aller Art zu erschaffen. Dass GoPro eine derartige Kombination aus einer Hand anbietet, ist also naheliegend.
Das GoPro-Gestell für VR-Aufnahmen arbeitet mit sechs Hero4-Kameras
VR-Würfel
Spannender ist hingegen die VR-Lösung von GoPro: Diese arbeitet mit einem Würfel-förmigen Gestell und sechs Hero4-Kameras, damit will man natürlich einen Rundum-"Blick" und das gleichzeitig ermöglichen. Entscheidend ist hierbei das Zusammenfügen der erfassten Bilder und Videos. Das entwickelt GoPro aber nicht von Grund auf neu, sondern hat im April den Virtual-Reality-Software-Entwickler Kolor gekauft.Das resultierende Video kann auf diversen VR-Systemen betrachtet werden, man arbeitet nicht exklusiv mit einem Anbieter zusammen. Das Ergebnis kann auch auf 2D-Bildschirmen betrachtet werden, ist aber in dem Fall wohl nicht ganz so beeindruckend wie auf einem entsprechenden Headset - ein Demo-Video hat GoPro auf seiner Webseite veröffentlicht.
Laut Woodman experimentiert GoPro schon eine ganze Weile mit VR, als entscheidenden Zeitpunkt bzw. Anstoß bezeichnet er den Oculus-Kauf durch Facebook. Allerdings rechnet der GoPro-CEO vorerst nicht damit, dass VR-Kameras zu einem Massenphänomen werden: "Es ist ein aufregender erster Schritt für VR", sagte Woodman.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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