Microsoft räumt Windows Store massiv auf, geht gegen App-Spam vor
Die vergangenen Jahre hatte man beim Redmonder Unternehmen das Gefühl, dass man dort in Sachen Apps Quantität der Qualität stets den Vorzug gab. Microsofts Schritte gegen "App-Spam" waren eher halbherzig. Im Vorfeld des Windows 10-Starts hat der Konzern aber eine "robustere" App-Zertifizierung (10.1) angekündigt.
Icons dürfen nicht mehr generisch sein
Im neuen Windows Store, der bekanntlich "universell" für Desktops, Mobilgeräte und später auch die Xbox sein wird, verschärft man hierfür den Zertifizierungsprozess wesentlich. In einem Blogbeitrag hat Microsoft nun die Eckpunkte der Maßnahmen erläutert, dazu zählen das Beseitigen von "App-Müll", eine angemessene Preisgestaltung sowie das Sicherstellen von Relevanz beim Titel sowie den Keywords.
Microsoft wird den Entwicklern auch beim Preis genauer auf die Finger schauen, die angegebenen Kosten für eine App müssen die Funktionalität widerspiegeln. Kurzum: Der Preis muss fair sein.
'Schummeln' über (fehlende) Begriffe wie Guide oder Tutorial ist nicht mehr erlaubt
Kleinere und größere Schummeleien werden schließlich auch noch im App-Titel, der Beschreibung, den Tags und den Stichwörtern verboten. So ist es nicht mehr erlaubt, eine bestimmte Anwendung mit einer anderen (populäreren) zu vergleichen und zu behaupten, die eigene wäre ähnlich oder besser. Die für Suche relevanten (bis zu acht) Keywords müssen die Funktionalität exakt beschreiben, damit sollen natürlich die Suchergebnisse verbessert werden.
Endlich!
Microsoft war und ist bei Apps, insbesondere auf dem mobilen Sektor, der Herausforderer von Apple und Google. Lange Zeit wollte man aber offenbar lediglich an die Zahl der Apps auf Android und iOS anschließen, dabei schien es keine Rolle zu spielen, ob die Anwendung eine unverschämte Kopie einer anderen oder auch schlichtweg Mist war.
Icons dürfen nicht mehr generisch sein
Im neuen Windows Store, der bekanntlich "universell" für Desktops, Mobilgeräte und später auch die Xbox sein wird, verschärft man hierfür den Zertifizierungsprozess wesentlich. In einem Blogbeitrag hat Microsoft nun die Eckpunkte der Maßnahmen erläutert, dazu zählen das Beseitigen von "App-Müll", eine angemessene Preisgestaltung sowie das Sicherstellen von Relevanz beim Titel sowie den Keywords.
Trittbrettfahrer
Punkt 1 ist der wahrscheinlich wichtigste, denn dieser richtet sich gegen App-Trittbrettfahrer: Microsoft wird Apps, die "verwirrende" Icons und Titel haben, nicht mehr zulassen und entfernen. Das gilt auch für zu ähnliche Funktionalität im Vergleich zu bereits verfügbaren Apps, als Beispiel werden hier die unzähligen Taschenlampen-Apps (die gleich aussehen und sich anfühlen) genannt.Microsoft wird den Entwicklern auch beim Preis genauer auf die Finger schauen, die angegebenen Kosten für eine App müssen die Funktionalität widerspiegeln. Kurzum: Der Preis muss fair sein.
Mogelpackungen
Mogelpackungen, die ein bekanntes App-Logo aufgreifen, aber diese *nicht* mit einem "Guide", "Tutorial" oder ähnlichem Begriff versehen, werden verbannt. Der Nutzer darf irrtümlich keine Informations-App kaufen können, wenn er eigentlich die funktionelle Anwendung sucht.
'Schummeln' über (fehlende) Begriffe wie Guide oder Tutorial ist nicht mehr erlaubt
Kleinere und größere Schummeleien werden schließlich auch noch im App-Titel, der Beschreibung, den Tags und den Stichwörtern verboten. So ist es nicht mehr erlaubt, eine bestimmte Anwendung mit einer anderen (populäreren) zu vergleichen und zu behaupten, die eigene wäre ähnlich oder besser. Die für Suche relevanten (bis zu acht) Keywords müssen die Funktionalität exakt beschreiben, damit sollen natürlich die Suchergebnisse verbessert werden.
Thema:
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