LG: G4 zum Erfolg verdammt, um Krise bei Fernsehern abzufedern
Der südkoreanische Elektronikkonzern LG hat kurz nach der Vorstellung seines neuen Smartphone-Flaggschiffs G4 auch die Bilanzen für das letzte Quartal vorgelegt. Und diese zeigen, wie gut ein Erfolg des neuen Produktes dem Unternehmen tun würde - auch wenn es bereits jetzt bei Mobiltelefonen recht solide aussieht.
Nachdem das Unternehmen aber schon in den letzten Jahren nicht gerade Rekorde vermelden konnte, musste nun sogar der erste Verlust im operativen Geschäft mit Fernsehern seit 2010 ausgewiesen werden. LG ist hier zwar weltweit der zweitgrößte Hersteller hinter dem Erzfeind Samsung, hatte aber an der schlechten Entwicklung dieses Segmentes ordentlich zu leiden.
Fernseher sind ohnehin nicht mehr gerade ein Bereich, in dem das große Geld zu holen ist. Durch den harten Konkurrenzkampf sind die Margen hier immer weiter zusammengeschrumpft. Nun kam hinzu, dass die Wechselkurse die Einnahmen aus dem Export der Geräte signifikant einbrechen ließen. LG kam so im ersten Quartal auf einen Umsatz von umgerechnet 11,8 Milliarden Euro, was quasi dem Vorjahresniveau entspricht.
Da dem steigende Kosten gegenüberstanden rutschte der operative Gewinn um 36,2 Prozent auf 258 Millionen Euro nach unten. Die Fernsehgeräte-Sparte warf vor einem Jahr immerhin noch einen kleinen Gewinn von 1,77 Millionen Euro ab, nun aber wurde ein Verlust von 5,24 Millionen Dollar verbucht. Im Management hofft man nun darauf, dass sich die Wechselkurse im kommenden Jahresviertel wieder stabilisieren und es gelingt, mehr Geräte im oberen Preissegment abzusetzen.
Deutlich besser läuft es bei den Smartphones. LG konnte im abgeschlossenen Quartal immerhin 15,4 Millionen Geräte verkaufen - das ist zwar weit von den großen Konkurrenten entfernt, doch immerhin mehr, als Branchenkenner dem Konzern überhaupt zugetraut hätten. Nun soll das neue G4 hier für einen weiteren Schub sorgen.
Fernseher sind ohnehin nicht mehr gerade ein Bereich, in dem das große Geld zu holen ist. Durch den harten Konkurrenzkampf sind die Margen hier immer weiter zusammengeschrumpft. Nun kam hinzu, dass die Wechselkurse die Einnahmen aus dem Export der Geräte signifikant einbrechen ließen. LG kam so im ersten Quartal auf einen Umsatz von umgerechnet 11,8 Milliarden Euro, was quasi dem Vorjahresniveau entspricht.
Da dem steigende Kosten gegenüberstanden rutschte der operative Gewinn um 36,2 Prozent auf 258 Millionen Euro nach unten. Die Fernsehgeräte-Sparte warf vor einem Jahr immerhin noch einen kleinen Gewinn von 1,77 Millionen Euro ab, nun aber wurde ein Verlust von 5,24 Millionen Dollar verbucht. Im Management hofft man nun darauf, dass sich die Wechselkurse im kommenden Jahresviertel wieder stabilisieren und es gelingt, mehr Geräte im oberen Preissegment abzusetzen.
Deutlich besser läuft es bei den Smartphones. LG konnte im abgeschlossenen Quartal immerhin 15,4 Millionen Geräte verkaufen - das ist zwar weit von den großen Konkurrenten entfernt, doch immerhin mehr, als Branchenkenner dem Konzern überhaupt zugetraut hätten. Nun soll das neue G4 hier für einen weiteren Schub sorgen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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