Windows 10 bekommt verbesserte "innovative" Sicherheitsfeatures
Das nächste Betriebssystem von Microsoft, das derzeit bekanntermaßen per Technical Previews getestet wird, bietet aktuell in erster Linie für Consumer interessante Features zum Ausprobieren an. Microsoft will bei Windows 10 aber natürlich auch Business-Nutzer ansprechen bzw. zufriedenstellen. Diese bekommen zahlreiche Sicherheitsfunktionen, diese haben die Redmonder nun näher vorgestellt.
Im Fokus von Windows 10, zumindest in der aktuellen Vorschauphase, stehen zumeist Funktionen sowie Optik der Benutzeroberfläche. Für Microsoft mindestens genauso wichtig ist es aber, das Betriebssystem im Geschäftsumfeld gut zu positionieren. Für Business-Anwender verspricht Microsoft deshalb zahlreiche Innovationen in Sachen Security, diesen hat man nun einen ausführlichen Blogbeitrag gewidmet.
Anlass dafür ist die RSA Sicherheitskonferenz, die aktuell in San Francisco stattfindet, dort hat Microsoft auch über die nachfolgenden Funktionalitäten gesprochen. Im Mittelpunkt des Vortrages von Scott Charney, Microsofts Corporate Vice President of Trustworthy Computing, standen Device Guard, Microsoft Passport und Windows Hello. Diese sollen Enterprise-Cloud-Kunden Sicherheit, Transparanz und gleichzeitig mehr Kontrolle bieten.
Ist Device Guard aktiviert, dann können Unternehmen auch Zero Day-Lücken besser ansprechen, da das Betriebssystem abschätzt, ob eine App "vertrauenswürdig" ist und den Nutzer entsprechend informiert. Über Hardware sowie Virtualisierung wird dieser Entscheidungsprozess vom restlichen (Windows-)Betriebssystem abgekoppelt. Als Vorteil führt Microsoft an, dass das auch dann einen Schutz bietet, wenn ein Angreifer System-weite Rechte erlangt hat.
Zu den biometrischen Features gehören Fingerabdruck-Sensoren sowie Gesichtserkennung, beides natürlich nur dann, wenn entsprechende Hardware vorliegt. Erstere sind bereits in einigen Windows-PCs vorhanden, erwähnt wird bei der Gesichtserkennung die Unterstützung durch die RealSense-Kamera von Intel. Aktuell verfügen drei Geräte über eine derartige optische Einheit, der Dell Inspiron 15-Laptop, der HP Envy 15 Laptop und der All-In-One-Touch-PC Lenovo B50-30.
Anlass dafür ist die RSA Sicherheitskonferenz, die aktuell in San Francisco stattfindet, dort hat Microsoft auch über die nachfolgenden Funktionalitäten gesprochen. Im Mittelpunkt des Vortrages von Scott Charney, Microsofts Corporate Vice President of Trustworthy Computing, standen Device Guard, Microsoft Passport und Windows Hello. Diese sollen Enterprise-Cloud-Kunden Sicherheit, Transparanz und gleichzeitig mehr Kontrolle bieten.
Device Guard
Device Guard ist wie der Name sagt ein Schutz für (in Unternehmen eingesetzte) Hardware: Firmen können hierbei im Wesentlichen einen Malware-Sicherheitswall um ein Gerät einrichten, dieser bietet auch einen Schutz vor so genannten "Advance Persistent Threats" (APTs).Ist Device Guard aktiviert, dann können Unternehmen auch Zero Day-Lücken besser ansprechen, da das Betriebssystem abschätzt, ob eine App "vertrauenswürdig" ist und den Nutzer entsprechend informiert. Über Hardware sowie Virtualisierung wird dieser Entscheidungsprozess vom restlichen (Windows-)Betriebssystem abgekoppelt. Als Vorteil führt Microsoft an, dass das auch dann einen Schutz bietet, wenn ein Angreifer System-weite Rechte erlangt hat.
Windows Hello und Microsoft Passport
Business-, aber auch Endanwender sollen von Windows Hello und Microsoft Passport profitieren (beide wurden auf der WinHEC-Konferenz erstmals vorgestellt): Ersteres ist ein neues Login-Tool für Windows 10, in Zusammenspiel mit Passport wird damit System-weite biometrische (Zwei-Wege-)Authentifizierung geboten. Damit will Microsoft auch die Notwendigkeit zu häufigen Passwortwechseln abschaffen.Zu den biometrischen Features gehören Fingerabdruck-Sensoren sowie Gesichtserkennung, beides natürlich nur dann, wenn entsprechende Hardware vorliegt. Erstere sind bereits in einigen Windows-PCs vorhanden, erwähnt wird bei der Gesichtserkennung die Unterstützung durch die RealSense-Kamera von Intel. Aktuell verfügen drei Geräte über eine derartige optische Einheit, der Dell Inspiron 15-Laptop, der HP Envy 15 Laptop und der All-In-One-Touch-PC Lenovo B50-30.
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