Schadensersatzklage gegen Kyocera:
Microsoft fordert Verkaufsstopp
Microsoft hat in der zurückliegenden Woche eine Klage gegen den japanischen Technologie-Konzern Kyocera eingereicht. Microsoft beschuldigt das Unternehmen, insgesamt sieben Patente der Redmonder zu verletzen.
Es geht dabei um Android-Patente, die Microsoft seit Jahren verwaltet. In der Hauptsache sind es Patente für den Versand von Textnachrichten sowie für Location-Services. Kyocera soll die Patente in einigen Geräten nutzen, ohne die nötige Lizenz mit Microsoft ausgehandelt zu haben. Daher klagt Microsoft nun auf einen Schadensersatz vor einem Gericht in Washington und verlangt zeitgleich wie so häufig in solchen Fällen ein Verkaufsverbot für die betroffenen Geräte, bis das Gericht über die Patentverletzung und Schadenshöhe entschieden hat.
Siehe auch: Kyocera Torque: Rugged-Smartphone mit großem Akku kommt zu uns
Microsoft hat in den letzten Jahren mit den großen Anbietern von Android-Smartphones wie Samsung, LG Electronics und HTC Patentvereinbarungen getroffen. Mit anderen Unternehmen traf man sich erst vor Gericht: Smartphonehersteller Motorola und Buchhändler Barnes & Noble mussten sich bereits aufgrund fehlender Lizenzen mit Microsoft vor Gericht einigen. Aber auch Partner hat Microsoft bereits aufgrund dieser Patente vor Gericht gebracht. Spektakulär war der Prozess gegen Samsung, in dem Microsoft den Koreanern Vertragsbruch vorwarf. Beide Parteien einigten sich schließlich unter großem Medienrummel außergerichtlich.
Siehe auch: Weg frei für Windows-Geräte: Samsung & Microsoft legen Streit bei
Das Patentgeschäft ist für Microsoft eine gute Einnahmequelle, auch wenn es zuletzt hieß, die Einnahmen seien nicht mehr so hoch, wie früher. Dennoch sind sie nicht zu verachten. Allein Samsung zahlte 1 Milliarde US-Dollar für das Geschäftsjahr 2013.
Stopp für die USA, kurz vor Marktstart in Europa
Die Klage betrifft die Outdoor-Smartphone-Modelle Duraforce, Brigadier und Hydro, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Kyocera hat sie als besonders unempfindlich mit hoher Stoßsicherheit und Wasserdichte gebaut und ist damit erfolgreich in dem Nischengeschäft der Outdoorgeräte. Die Geräte werden aktuell von Kyocera in den USA vertrieben. In Europa wird es bald ähnliche Android-Phones geben, angekündigt wurde auch hierzulande die Torque-Serie.Siehe auch: Kyocera Torque: Rugged-Smartphone mit großem Akku kommt zu uns
Microsoft hat in den letzten Jahren mit den großen Anbietern von Android-Smartphones wie Samsung, LG Electronics und HTC Patentvereinbarungen getroffen. Mit anderen Unternehmen traf man sich erst vor Gericht: Smartphonehersteller Motorola und Buchhändler Barnes & Noble mussten sich bereits aufgrund fehlender Lizenzen mit Microsoft vor Gericht einigen. Aber auch Partner hat Microsoft bereits aufgrund dieser Patente vor Gericht gebracht. Spektakulär war der Prozess gegen Samsung, in dem Microsoft den Koreanern Vertragsbruch vorwarf. Beide Parteien einigten sich schließlich unter großem Medienrummel außergerichtlich.
Siehe auch: Weg frei für Windows-Geräte: Samsung & Microsoft legen Streit bei
Das Patentgeschäft ist für Microsoft eine gute Einnahmequelle, auch wenn es zuletzt hieß, die Einnahmen seien nicht mehr so hoch, wie früher. Dennoch sind sie nicht zu verachten. Allein Samsung zahlte 1 Milliarde US-Dollar für das Geschäftsjahr 2013.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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