Musik-Streaming: Apple will Spotify über den Preis angreifen
Apple ist nicht gerade ein für seine besonders günstigen Preise bekanntes Unternehmen, das gilt vor allem für die Hardware. Im Fall von Web-Streaming bleibt dem kalifornischen Unternehmen angesichts der Dominanz von Spotify aber wohl nichts anderes übrig, entsprechend will man offenbar bei Beats Music vor allem über den Preis punkten.
Laut 9to5Mac will Apple einen auf Beats Music aufbauenden, aber völlig neu entwickelten und optisch neu entworfenen Streaming-Dienst starten. Dieser soll aber nicht ausschließlich auf einen externen Musikkatalog zugreifen, sondern sich auch wesentlich auf die (in der Cloud abgelegte) Bibliothek des jeweiligen Nutzers verlassen.
Dazu kommen natürlich auch Streaming-typische Elemente wie Playlists, Aktivitäten und sonstige Mixe. Auch die sozialen Funktionen sollen (wieder) ausgebaut werden, da hat Apple bereits negative Erfahrungen gesammelt, das Ping-Netzwerk gilt als einer der wenigen ganz großen Misserfolge der jüngeren Apple-Geschichte.
Das alles dürfte aber dennoch zu wenig sein, um Nutzer von Marktführer Spotify weglocken zu können. Deshalb will das kalifornische Unternehmen vor allem über den Abo-Preis versuchen, den Schweden Marktanteile wegzunehmen. Intern soll eine monatliche Gebühr von rund fünf Dollar diskutiert worden sein, das dürfte aber für die Musikindustrie zu wenig gewesen sein.
Apple will und muss aufschließen
In Sachen Digital-Vertrieb war Apple mit iTunes ein Pionier, den Streaming-Zug hat man hingegen verpasst. Während die Lokomotive Spotify immer mehr Fahrt aufnimmt, droht das kalifornische Unternehmen immer mehr Verspätung zu bekommen. Vor einem halben Jahr hat man auch aus diesem Grund den Kopfhörer-Hersteller Beats samt deren Streaming-Angebot Beats Music übernommen.Laut 9to5Mac will Apple einen auf Beats Music aufbauenden, aber völlig neu entwickelten und optisch neu entworfenen Streaming-Dienst starten. Dieser soll aber nicht ausschließlich auf einen externen Musikkatalog zugreifen, sondern sich auch wesentlich auf die (in der Cloud abgelegte) Bibliothek des jeweiligen Nutzers verlassen.
Dazu kommen natürlich auch Streaming-typische Elemente wie Playlists, Aktivitäten und sonstige Mixe. Auch die sozialen Funktionen sollen (wieder) ausgebaut werden, da hat Apple bereits negative Erfahrungen gesammelt, das Ping-Netzwerk gilt als einer der wenigen ganz großen Misserfolge der jüngeren Apple-Geschichte.
Das alles dürfte aber dennoch zu wenig sein, um Nutzer von Marktführer Spotify weglocken zu können. Deshalb will das kalifornische Unternehmen vor allem über den Abo-Preis versuchen, den Schweden Marktanteile wegzunehmen. Intern soll eine monatliche Gebühr von rund fünf Dollar diskutiert worden sein, das dürfte aber für die Musikindustrie zu wenig gewesen sein.
Android-App, aber keine für Windows
Aktuell geplant sind 7,99 Dollar, was etwas unter dem Premium-Angebot der Konkurrenz liegt, bei Spotify und Rdio werden 9,99 Dollar pro Monat fällig. Der neue Musikdienst soll auch erstmals eine vollständig bei Apple entwickelte Android-App zur Folge haben - Windows (Phone) 10 dürfte Apple aber wohl auslassen, da man den Marktanteil des Microsoft-Betriebssystems für vernachlässigbar hält.
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