Spotify: Mehr als die Hälfte aller Nutzer hört inzwischen mobil zu

Mobile Nutzung ist für Anbieter diverser Webdienste der Schlüssel zum Erfolg: Das wohl bekannteste Beispiel ist Facebook, das erst nachdem man die mobile Nutzung "knacken" konnte richtig erfolgreich ist und Geld verdient. Auch Spotify hat bei seiner werbebasierten Variante ein Problem, da sich die Werbung auch wegblocken lässt.
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Spotify
Die neuesten Zahlen, die TechCrunch (TC) in Erfahrung bringen konnte, sind für den derzeit wahrscheinlich bekanntesten Musik-Streaming-Dienst deshalb von großer, da finanziell wichtiger Bedeutung. Denn über Smartphones und Tablets ist Werbung kaum zu eliminieren, entsprechend gerne holen sich die Nutzer einen kostenpflichtigen Premium-Zugang.

Laut TC hat Spotify jüngst seinen Werbepartnern mitgeteilt, dass die mobile Nutzung mittlerweile zusammengerechnet 52 Prozent ausmacht. 42 Prozent aller Anwender streamen über das Smartphone, rund zehn Prozent greifen über ein Tablet auf Spotify zu. Doch auch die Statistiken zur Desktop-Nutzung sind für Spotify erfreulich, da 45 Prozent der Nutzer den Client nutzen und nur drei Prozent auf den Web-Player entfallen.

Verweildauer ist wichtiger als MAUs

Öffentlich nennt das schwedische Unternehmen am liebsten die "großen" Zahlen, also aktive und (zwölf 15 Millionen) zahlende Nutzer. Vor allem erstere sind aber ein (wirtschaftlich) sehr ungenauer Wert: Denn bei der aktuellen Zahl von 50 Millionen monatlichen Nutzern (MAUs) werden theoretisch auch jene dazugerechnet, die einmal vorbeikommen, um sich einen einzigen Song anzuhören.

Die Verweildauer ist hingegen von großer Relevanz. Nach Angaben von Spotify hören Cross-Plattform-Nutzer (Desktop und Mobilgeräte) pro Tag im Schnitt 150 Minuten Spotify-Musik. Auch das ist für den Streaming-Dienst zweifellos eine erfreuliche Zahl.

Schließlich nannte Spotify auch noch den Anteil der Nutzer, die Spotify mit Facebook verknüpfen, nämlich 55 Prozent. Auch das ist für den Musikdienst wichtig, da Freunde mit ähnlichem Musikgeschmack eine bedeutende Datenquelle darstellen.
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