À la Minority Report: NRW testet Kriminalitäts-Vorhersage-Software
Man kennt die Idee vor allem aus Hollywood-Filmen - jetzt wurde bekannt, dass Nordrhein-Westfalen eine Software einsetzen will, mit deren Hilfe kriminelle Handlungen vorausgesagt werden sollen. Der erste Test der Verbrechens-Vorhersagen beginnt 2015.
Wissen, wann und wo Verbrechen passieren
Wie Golland jetzt auf seiner eigenen Homepage mitteilt, wird die digitale Anti-Verbrecher-Lösung mit dem Namen "Precobs" vom Oktober 2015 bis September 2016 in Köln und Duisburg auf den Prüfstand gestellt. Unter der Überschrift "Predictive Policing" soll das Kriminalitäts-Programm dann vor allem dafür genutzt werden, um Vorhersagen zu treffen, wann die Wahrscheinlichkeit für Einbrüche in einem bestimmten Bereich am höchsten ist.
So teilen die beteiligten Schweizer Behörden mit, dass die Software in 86 Prozent der Fälle einen künftigen Tatbereich richtig vorausgesagt hat. Als unmittelbare Folge dieser Verbrechens-Vorhersage soll die Einbruchskriminalität seit dem Einsatz-Start der Software um 30 Prozent zurückgegangen sein, während die Verhaftungsquote verdoppelt wurde.
Diese Werte sprechen dafür, dass die Polizei in Zukunft wahrscheinlich immer öfter auf Software-Lösungen vertrauten wird, um Verbrechern den entscheidenden Schritt voraus zu sein. Wie sich das System in NRW bewährt, wird sich aber erst Ende 2016 zeigen.
Vorausschauen gegen Gangster
Ab dem nächsten Jahr wird die Polizei in Nordrhein-Westfalen mit Computerprogrammen ausgerüstet, die eine Kriminalitätsvorhersage erstellen können sollen. Wie das NRW-Innenministerium auf Anfrage des CDU-Abgeordneten Gregor Golland mitteilt, wird das Projekt, das eindeutige Erinnerungen an den Film Minority Report weckt, vom Landeskriminalamt koordiniert und zum Oktober nächsten Jahres in eine erste Testphase starten. Bisher war lediglich bekannt, dass ein solches Projekt geprüft wurde.
Wissen, wann und wo Verbrechen passieren
Wie Golland jetzt auf seiner eigenen Homepage mitteilt, wird die digitale Anti-Verbrecher-Lösung mit dem Namen "Precobs" vom Oktober 2015 bis September 2016 in Köln und Duisburg auf den Prüfstand gestellt. Unter der Überschrift "Predictive Policing" soll das Kriminalitäts-Programm dann vor allem dafür genutzt werden, um Vorhersagen zu treffen, wann die Wahrscheinlichkeit für Einbrüche in einem bestimmten Bereich am höchsten ist.
Schon im Einsatz erprobt
Nordrhein-Westfalen ist dabei nicht das erste Land, das auf Software zur vorsorglichen Verbrechensbekämpfung setzt. Das bayrische Innenministerium arbeitet schon länger mit dem Programm, das vom deutschen Institut für musterbasierte Prognosetechnik entwickelt wurde. Darüber hinaus ist "Precobs" bei der Polizei Zürich mittlerweile in den Dauerbetrieb übergegangen - vor allem auch wegen seiner hohen Genauigkeit.So teilen die beteiligten Schweizer Behörden mit, dass die Software in 86 Prozent der Fälle einen künftigen Tatbereich richtig vorausgesagt hat. Als unmittelbare Folge dieser Verbrechens-Vorhersage soll die Einbruchskriminalität seit dem Einsatz-Start der Software um 30 Prozent zurückgegangen sein, während die Verhaftungsquote verdoppelt wurde.
Diese Werte sprechen dafür, dass die Polizei in Zukunft wahrscheinlich immer öfter auf Software-Lösungen vertrauten wird, um Verbrechern den entscheidenden Schritt voraus zu sein. Wie sich das System in NRW bewährt, wird sich aber erst Ende 2016 zeigen.
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