Microsoft startet intelligente Inbox mit Clutter für Office 365
Über ein halbes Jahr haben die Office-Nutzer darauf warten müssen: Microsoft hat nun endlich den Startschuss für das neue Email-Tool Clutter gegeben. Clutter - zu deutsch etwa Durcheinander, Stördaten oder Gerümpel, geht gegen genau diese Störfaktoren im Email-Posteingang vor und sortiert automatisiert wichtige von unwichtigen Emails.
Das neue Tool ist eine Option für Outlook und soll ähnlich wie das kürzlich von Google gestartete Angebot Google Inbox die tägliche Emailflut bereinigen.
Clutter wird als weiterer Ordner in Outlook ähnlich wie die Spam-Nachrichten organisiert, jedoch ist Clutter direkt von der normalen Inbox aus zugänglich. Microsoft verschiebt die Clutter-Nachrichten lediglich mit einer Markierung in einen intelligenten Ordner, sodass sie auch jederzeit noch zugänglich sind. Sollte eine Email unbeabsichtigt vom System als Clutter markiert worden sein, kann man das mit einem Klick wieder rückgängig machen. Der Office Graph nimmt sich die Merkmale solcher Mails dann heraus (Absender, Betreff, Anhänge), und wird ähnliche Emails erst einmal nicht mehr als Clutter herausfiltern.
Clutter ist von Haus aus derzeit noch deaktiviert. Die Einstellungen finden sich im Outlook Web App Options-Menü.
Clutter gehört zum neuen Outlook im Office 365. Zunächst scheinen bislang erst einmal die Business-Accounts und dort nur Accounts, die die englischsprachige Einstellung nutzen, das neue Feature zu erhalten. Andere Sprach-Regionen werden nachfolgen, heißt es im Office-Blog.
Angekündigt hatte Microsoft das neue Tool für eine aufgeräumte Inbox bereits im April für alle Office-365-Kunden. Laut den derzeitigen Informationen wird Clutter demnächst auch in den mobilen Office-Apps verfügbar sein, wie lang das Rollout dauern wird, ist aber unbekannt.
Mehr zum Thema: Outlook.com erhält viele neue Funktionen.
Der Office Graph
Clutter basiert auf den Office Graph von Microsoft, der alle Office-Apps gemeinsam analysiert und durch die Auswertung des Nutzerverhaltens eine bessere Anpassung an eine individuelle Nutzung ermöglicht. Das Geheimnis von Clutter ist die Analyse des Nutzerverhaltens. Clutter entscheidet anhand von den bisherigen Nutzerverhalten, welche Email wohl für den Anwender wichtig oder weniger wichtig bis hin zu irrelevant ist und sortiert so den Posteingang vor. Emails, die ein Anwender also grundsätzlich links liegen lässt, zeigt Clutter irgendwann gar nicht erst im regulären Eingang an. Wer das neue Tool also effektiv nutzen möchte, muss bei seinem Öffnungsverhalten von Mails etwas Selbstdisziplin üben.Clutter wird als weiterer Ordner in Outlook ähnlich wie die Spam-Nachrichten organisiert, jedoch ist Clutter direkt von der normalen Inbox aus zugänglich. Microsoft verschiebt die Clutter-Nachrichten lediglich mit einer Markierung in einen intelligenten Ordner, sodass sie auch jederzeit noch zugänglich sind. Sollte eine Email unbeabsichtigt vom System als Clutter markiert worden sein, kann man das mit einem Klick wieder rückgängig machen. Der Office Graph nimmt sich die Merkmale solcher Mails dann heraus (Absender, Betreff, Anhänge), und wird ähnliche Emails erst einmal nicht mehr als Clutter herausfiltern.
Clutter ist von Haus aus derzeit noch deaktiviert. Die Einstellungen finden sich im Outlook Web App Options-Menü.
Clutter gehört zum neuen Outlook im Office 365. Zunächst scheinen bislang erst einmal die Business-Accounts und dort nur Accounts, die die englischsprachige Einstellung nutzen, das neue Feature zu erhalten. Andere Sprach-Regionen werden nachfolgen, heißt es im Office-Blog.
Angekündigt hatte Microsoft das neue Tool für eine aufgeräumte Inbox bereits im April für alle Office-365-Kunden. Laut den derzeitigen Informationen wird Clutter demnächst auch in den mobilen Office-Apps verfügbar sein, wie lang das Rollout dauern wird, ist aber unbekannt.
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