iPod classic: Ende kam, weil Apple keine Bauteile mehr finden konnte
Apple-Chef Tim Cook verriet in einem Interview, warum das kalifornische Unternehmen den MP3-Player iPod classic eingestellt hat oder besser gesagt einstellen musste: Apple fand zuletzt nicht mehr genug (günstige) Komponenten dafür, auch war die Nachfrage nicht mehr hoch genug, um das zu erzwingen.
Wurde im September nach 13 Jahren eingestellt: der iPod classic
Apple-Chef Tim Cook verriet nun auf der vom Wall Street Journal veranstalteten "WSJ.D"-Konferenz, warum es dazu kam (via Mashable): Auf die Frage bzw. Beschwerde eines Anwesenden zur Einstellung der Gerätereihe sagte der Apple-CEO: "Wir konnten keine Bauteile mehr dafür bekommen, nirgends auf der Erde."
Cook weiter: "Es war keine Sache, nur die Axt zu schwingen und zu sagen, 'Was kann ich heute töten.' Die technische Arbeit war massiv und die Anzahl der Leute, die das Gerät wollen, zu klein. Ich hatte das Gefühl, dass es vernünftige Alternativen gibt." Daraus kann man sicherlich schließen, dass Apple die Produktion benötigter Teile erzwingen hätte können (bzw. sie in Auftrag zu geben), was sich aber schlichtweg nicht mehr ansatzweise gelohnt hätte.
Klarer wollte sich der Apple-Chef dazu aber auch nicht äußern und meinte nur, dass "es sicherlich ein Szenario gibt, bei dem man die Uhr weniger benutzt und auch seltener auflädt".
Lifestyle-Objekt
Mit dem iPod begann vor etwa 13 Jahren der (mindestens) zweite Frühling von Apple, der MP3-Player wurde zum Lifestyle-Objekt für die MP3-Massen. In diesem Herbst ging jedoch diese Ära zu Ende, Anfang September gab das kalifornische Unternehmen bekannt, dass man den guten alten iPod classic einstellen werde.
Wurde im September nach 13 Jahren eingestellt: der iPod classic
Apple-Chef Tim Cook verriet nun auf der vom Wall Street Journal veranstalteten "WSJ.D"-Konferenz, warum es dazu kam (via Mashable): Auf die Frage bzw. Beschwerde eines Anwesenden zur Einstellung der Gerätereihe sagte der Apple-CEO: "Wir konnten keine Bauteile mehr dafür bekommen, nirgends auf der Erde."
Cook weiter: "Es war keine Sache, nur die Axt zu schwingen und zu sagen, 'Was kann ich heute töten.' Die technische Arbeit war massiv und die Anzahl der Leute, die das Gerät wollen, zu klein. Ich hatte das Gefühl, dass es vernünftige Alternativen gibt." Daraus kann man sicherlich schließen, dass Apple die Produktion benötigter Teile erzwingen hätte können (bzw. sie in Auftrag zu geben), was sich aber schlichtweg nicht mehr ansatzweise gelohnt hätte.
Apple Watch
Der Apple-Chef sprach auch noch über zahlreiche andere Themen, etwa die kommende Apple-Smartwatch. Hier wollten viele wissen, wie es sich nun tatsächlich mit der Akkulaufzeit verhalten wird. Tim Cook meinte dazu, dass man bei Apple davon ausgeht, dass man die Apple Watch gewohnheitsmäßig über Nacht laden werde.Klarer wollte sich der Apple-Chef dazu aber auch nicht äußern und meinte nur, dass "es sicherlich ein Szenario gibt, bei dem man die Uhr weniger benutzt und auch seltener auflädt".
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