iPod ist 15: Der Player, der die Musikwelt und Apple revolutioniert hat
Heutzutage hat praktisch jeder seinen "MP3-Player" in der Tasche, da Smartphones eine entsprechende Funktionalität standardmäßig mitbringen. Vor eineinhalb Jahrzehnten war das Format aber noch neu und die Auswahl der passenden Abspielgeräte begrenzt. Apple präsentierte gestern vor 15 Jahren seinen ersten iPod und dieser war mitverantwortlich für das Comeback des Konzerns.
Vor 15 Jahren vorgestellt: der iPod
Dieses "Rezept" stellte Jobs als iPod vor: Ein Gerät, das alle damals gängigen Musikformate in "CD-Qualität" abspielen konnte und Platz für rund 1000 Songs (auf einer 5-Gigabyte-Festplatte) bot. Das, so der damalige Apple-Chef, sei Platz genug für die Musiksammlung der meisten Menschen. Jobs versprach einen "Quantensprung", da nun alle Songs, die man braucht, in die Hosentasche passen.
Der erste iPod, der anfangs noch mit FireWire angeschlossen wurde, kostete 399 Dollar und läutete eine Erfolgsgeschichte für Apple ein. Da das Debütmodell nur an Macs angeschlossen werden konnte, war der Player aber kein sofortiger Blockbuster. Dennoch wurde er schnell zum Kult und nachdem Apple kurze Zeit später ein Windows-PC-kompatibles Modell veröffentlicht hat, entwickelte sich der iPod zum Massenphänomen, das sich viele Jahre lang hielt.
Den iPod gibt es bis heute, allerdings spielt der Medien-Player natürlich nur noch eine untergeordnete Rolle. Kein Wunder: Der aktuellste iPod touch (von 2015; sechste Generation) ist im Wesentlichen ein iPhone ohne Telefonie-Funktionalität. Die Verkaufszahlen sind sehr übersichtlich, weil man statt dem iPod heutzutage im Normalfall zu einem iPhone oder sonstigem Smartphone greift.
Dennoch kann die Bedeutung des iPod nicht genug betont werden: Denn der Player war nicht nur ein Verkaufsschlager, sondern half Apple signifikant, sich von einem Computer- zu einem Lifestyle-Konzern zu wandeln.
Vor 15 Jahren vorgestellt: der iPod
"Erfolgsrezept für digitale Musik"
Steve Jobs betrat am 23. Oktober 2001 die Bühne der Apple Town Hall in Cupertino und sprach über ein Thema, das bisher nichts mit dem kalifornischen Konzern zu tun hatte: Musik. Um genau zu sein war es digitale Musik. Der Apple-Co-Gründer meinte, dass es bisher keinem Hersteller gelungen ist, zum Marktführer auf diesem Gebiet zu werden. "Keiner hat bisher das Erfolgsrezept für digitale Musik gefunden", sagte Jobs.Dieses "Rezept" stellte Jobs als iPod vor: Ein Gerät, das alle damals gängigen Musikformate in "CD-Qualität" abspielen konnte und Platz für rund 1000 Songs (auf einer 5-Gigabyte-Festplatte) bot. Das, so der damalige Apple-Chef, sei Platz genug für die Musiksammlung der meisten Menschen. Jobs versprach einen "Quantensprung", da nun alle Songs, die man braucht, in die Hosentasche passen.
Der erste iPod, der anfangs noch mit FireWire angeschlossen wurde, kostete 399 Dollar und läutete eine Erfolgsgeschichte für Apple ein. Da das Debütmodell nur an Macs angeschlossen werden konnte, war der Player aber kein sofortiger Blockbuster. Dennoch wurde er schnell zum Kult und nachdem Apple kurze Zeit später ein Windows-PC-kompatibles Modell veröffentlicht hat, entwickelte sich der iPod zum Massenphänomen, das sich viele Jahre lang hielt.
Digitale Downloads
Zwei Jahre nach dem Start des iPods eröffnete Apple den iTunes Music Store und sicherte dem Konzern für viele Jahre ein Quasi-Monopol in Sachen Bezahlmusik. Erst vor kurzem begann dieses zu bröckeln und wurde von Streaming abgelöst, hier hatte das Unternehmen aber nicht dieselbe Pionierrolle wie damals und musste auf Spotify mit Apple Music reagieren.Den iPod gibt es bis heute, allerdings spielt der Medien-Player natürlich nur noch eine untergeordnete Rolle. Kein Wunder: Der aktuellste iPod touch (von 2015; sechste Generation) ist im Wesentlichen ein iPhone ohne Telefonie-Funktionalität. Die Verkaufszahlen sind sehr übersichtlich, weil man statt dem iPod heutzutage im Normalfall zu einem iPhone oder sonstigem Smartphone greift.
Dennoch kann die Bedeutung des iPod nicht genug betont werden: Denn der Player war nicht nur ein Verkaufsschlager, sondern half Apple signifikant, sich von einem Computer- zu einem Lifestyle-Konzern zu wandeln.
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