iPad Air 2 im Teardown: Das "dünnste Tablet" ist kaum reparierbar
Die Schraub-Spezialisten von iFixit haben das neueste Apple-Tablet auseinandergenommen und es auf dessen Reparaturtauglichkeit überprüft. Diese ist beim iPad Air 2 allerdings nicht besonders hoch, das Gerät bekam lediglich zwei von zehn möglichen Punkten und kann damit praktisch nicht auf eigene Faust auseinandergenommen werden.
Erwartungsgemäß hat sich iFixit das laut Apple "dünnste Tablet der Welt" geschnappt und dieses fachgerecht auseinandergenommen. Große Überraschungen bezüglich der verbauten Hardware fand man dabei nicht vor, auch bei der "Selbst-Reparatur-Tauglichkeit" zeichnet das Portal ein gewohntes Bild: Das zweite iPad Air ist wie das erste kaum schadensfrei aufzubekommen und wurde wie der Vorgänger mit zwei von zehn Punkten bewertet (je höher, desto leichter reparierbar).
Ist man erstmals erfolgreich "im" Gerät drin, dann ist schnell zu sehen, dass die Kabelführung verändert worden ist, was iFixit lobend hervorhebt. An Hardware-Elemente wie den Touch-ID-Sensor oder die 8-Megapixel-Kamera (nicht die gleiche wie beim iPhone 6) kommt man noch gut heran.
Bei der Hauptplatine ist dann aber wieder Schluss mit einfach, da diese auch beim iPad Air 2 verleimt ist und sich nur höchst vorsichtig ablösen lässt. Dadurch bekommt man einen Blick auf Chips und Co., darunter den APL1012 A8X 64-Bit-Prozessor und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher.
Siehe auch: iPad Air 2 hält Versprechen von Akku-Laufzeit des Vorgängers nicht
Öffnen nur über die Front
Das beginnt beim Öffnen des Geräts: Das iPad Air 2 lässt sich nur über die Front knacken, dazu muss das Display-Panel abgenommen werden, was aber alles andere als einfach ist. Display, Touch-Schicht und das Schutzglas bilden nun eine Einheit, diese Lösung ist etwas starrer als bei früheren Modellen, allerdings ist sie auch ziemlich fest mit dem Rest des Tablets verklebt.Ist man erstmals erfolgreich "im" Gerät drin, dann ist schnell zu sehen, dass die Kabelführung verändert worden ist, was iFixit lobend hervorhebt. An Hardware-Elemente wie den Touch-ID-Sensor oder die 8-Megapixel-Kamera (nicht die gleiche wie beim iPhone 6) kommt man noch gut heran.
Bei der Hauptplatine ist dann aber wieder Schluss mit einfach, da diese auch beim iPad Air 2 verleimt ist und sich nur höchst vorsichtig ablösen lässt. Dadurch bekommt man einen Blick auf Chips und Co., darunter den APL1012 A8X 64-Bit-Prozessor und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher.
Dünnes Gerät, kleinerer Akku
Die einzige Überraschung gibt es im Hinblick auf den Akku: Dieser hat eine Kapazität von 7340 mAh, beim Vorgänger waren es noch 8827 mAh. Das ist natürlich eine Folge davon, dass das iPad Air 2 nur 6,1 Millimeter dünn ist. Allerdings ist der eingesetzte SoC dank Umstellung auf 20nm-Fertigung auch energieeffizienter, was in etwa gleiche Laufzeit ermöglichen sollte, auch wenn in ersten Tests ein etwas kürzerer Betrieb festgestellt worden ist.Siehe auch: iPad Air 2 hält Versprechen von Akku-Laufzeit des Vorgängers nicht
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