Apple-Quartal: iPhones verkaufen sich wie blöde, iPads schwächeln
Apple hat wieder einmal die Markterwartungen übertroffen. Bei der heutigen Bekanntgabe der Quartalszahlen für das vierte Geschäftsquartal 2014 (Juli bis September) wurde ein Umsatz von 42,1 Milliarden US-Dollar vermeldet.
Apple CEO Tim Cook bezifferte den Netto-Quartalsgewinn auf 8,5 Milliarden US-Dollar bzw. 1,42 US-Dollar pro verwässerter Aktie. Experten hatten zwar ein gutes Ergebnis erwartet, dass es aber so hoch ausfiel, war doch für viele überraschend. Die Aktie legte nachbörslich zunächst um 1,2 Prozentpunkte zu.
Zugelegt hat Apple auch beim klassischen Geschäftsbereich Desktop und mobile Computer. 5,52 Millionen Macs gingen im vierten Quartal über die Ladentheke - im Vorjahreszeitraum waren es noch nur 4,57 Millionen Geräte. Das Plus wird mit den gesunkenen Preisen zusammenhängen, Apple hatte unter anderem im Sommer einen neuen Einstiegs-iMac präsentiert und die MacBooks vergünstigt.
Interessant sind einige Randnotizen von der Bekanntgabe. So ist der Umsatz in dem für Apple so wichtigen Wachstumsmarkt China rückläufig. Es ist zwar nur ein Minus von 3 Prozent im Vergleich zum Q3, aber es ist ein Trend im asiatischen Raum - dort hat Apple satte 11 Prozent Rückgang hinnehmen müssen. Gründe sind vor allem die starke Konkurrenz, die sich gerade mit einigen hierzulande eher unbekannte Marken auch im Highend-Bereich formt.
Die Kurzübersicht der Geschäftszahlen gibt es als PDF zum Download.
Zuwachs beim iPhone-Geschäft von 16 Prozent
Das Umsatz- und Gewinnplus hat Apple dabei nicht nur den neuen iPhones zu verdanken, die in die letzten Tage der Quartalsabrechnung mit einflossen. Apple meldete einen Zuwachs beim iPhone-Geschäft von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr beziehungsweise um 12 Prozent zum dritten Quartal 2014. Der Gewinn stieg im gleichen Zeitraum um 20 Prozent in der iPhone-Sparte. Apple konnte von Juli bis September insgesamt 39,3 Millionen iPhones verkaufen.Zugelegt hat Apple auch beim klassischen Geschäftsbereich Desktop und mobile Computer. 5,52 Millionen Macs gingen im vierten Quartal über die Ladentheke - im Vorjahreszeitraum waren es noch nur 4,57 Millionen Geräte. Das Plus wird mit den gesunkenen Preisen zusammenhängen, Apple hatte unter anderem im Sommer einen neuen Einstiegs-iMac präsentiert und die MacBooks vergünstigt.
iPad-Geschäft weiterhin rückläufig
Das iPad-Geschäft ist weiterhin rückläufig. Ob die Vorstellung der neuen iPad-Generation den Trend nun erst einmal wieder umkehren wird, wird das kommende Quartal zeigen. Im Q4 hatte Apple ein Minus von 13 Prozent auf 12,3 Millionen verkaufte Geräte zu vermelden.Interessant sind einige Randnotizen von der Bekanntgabe. So ist der Umsatz in dem für Apple so wichtigen Wachstumsmarkt China rückläufig. Es ist zwar nur ein Minus von 3 Prozent im Vergleich zum Q3, aber es ist ein Trend im asiatischen Raum - dort hat Apple satte 11 Prozent Rückgang hinnehmen müssen. Gründe sind vor allem die starke Konkurrenz, die sich gerade mit einigen hierzulande eher unbekannte Marken auch im Highend-Bereich formt.
iPod lahmt nicht überraschend
Ebenso interessant ist der Verlauf für die iPod-Sparte. Obwohl Apple hierbei in diesem Jahr noch nichts neues präsentiert hat, liegen die Einbußen nur bei 10 Prozent bei den verkauften Einheiten im Vergleich zum Q3. Im Vergleich mit dem Vorjahresquartal fiel Apple hingegen um 24 Prozent im iPod-Geschäft ab.Die Kurzübersicht der Geschäftszahlen gibt es als PDF zum Download.
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