Nexus Player: Googles nächster Versuch, den Fernseher zu erobern
Google hat gestern Abend seine neuen Nexus-Mobilgeräte und Android 5.0, das den (Code-)Namen Lollipop trägt, vorgestellt. Der Suchmaschinenriese hatte aber auch ein Gerät für das Wohnzimmer im Gepäck: Der von Asus hergestellte Nexus Player will vor allem Multimedia-Inhalte auf den Fernseher bringen.
Google TV und Nexus Q heißen die bisherigen Versuche des kalifornischen Suchmaschinenriesen in Bezug auf Fernsehgeräte, beide können aber als Flops bezeichnet werden. Mit der gestern vorgestellten Set-Top-Box mit dem Namen Nexus Player hofft man, den Markt endgültig zu knacken.
Einen ersten erfolgreichen Schritt hat man diesbezüglich mit dem Streaming-Stick Chromecast gemacht. Und der Nexus Player ist so etwas wie der große Bruder des kleinen HDMI-Dongles und bietet etliche Funktionen, die bereits von Chromecast bekannt sind.
Ebenfalls unterstützt werden Android-Spiele, damit wird der Einsatz des Nexus Players als Spielekonsole möglich. Wer die Box zum Zocken einsetzen will, der kann und soll sich einen separat erhältlichen Controller mitbestellen. Dieser kostet 39 Dollar, ist aber als Bediengerät auch nicht zwingend erforderlich, da dem Nexus Player eine kompakte Fernbedienung beiliegt. Allerdings soll auch Sprachsteuerung ein wichtiger Teil des Bedienkonzepts sein.
Siehe auch:
Einen ersten erfolgreichen Schritt hat man diesbezüglich mit dem Streaming-Stick Chromecast gemacht. Und der Nexus Player ist so etwas wie der große Bruder des kleinen HDMI-Dongles und bietet etliche Funktionen, die bereits von Chromecast bekannt sind.
Multimedia und Gaming
Die Box, die auch gerne als "Apple-TV-Konkurrent" bezeichnet wird, wird auch die erste sein, die mit Android TV daherkommt, den neuen Fernseh-Versuch hat Google bereits im vergangenen Sommer auf seiner Entwicklerkonferenz I/O vorgestellt. Unterstützt werden dabei alle relevanten Medien (Video und Audio), die Google über den Play Store anbietet.Ebenfalls unterstützt werden Android-Spiele, damit wird der Einsatz des Nexus Players als Spielekonsole möglich. Wer die Box zum Zocken einsetzen will, der kann und soll sich einen separat erhältlichen Controller mitbestellen. Dieser kostet 39 Dollar, ist aber als Bediengerät auch nicht zwingend erforderlich, da dem Nexus Player eine kompakte Fernbedienung beiliegt. Allerdings soll auch Sprachsteuerung ein wichtiger Teil des Bedienkonzepts sein.
Die Technik
Zum Schluss noch die technischen Daten des 99 Dollar teuren Geräts: Als Prozessor kommt eine Intel-Atom-CPU (Quad Core, 1,8 GHz) zum Einsatz. Dazu kommen ein Gigabyte Arbeitsspeicher, acht Gigabyte interner Speicher und als GPU eine Imagination PowerVR Series 6. Einen genauen Erscheinungstermin nannte Google übrigens nicht, den zunächst genannten Termin Anfang November wird man nach derzeitigem Stand aber nicht schaffen.Siehe auch:
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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