802.11ad: Samsung stellt 60-GHz-WLAN-Module mit 4,6 Gbps vor
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung will im kommenden Jahr die ersten WLAN-Module zum Einsatz bringen, die auf dem Standard 802.11ad aufbauen und mit sehr hohen Übertragungsraten aufwarten. Dafür setzt die Technologie auf einen neuen Frequenzbereich.
Ältere WLAN-Systeme arbeiteten im 2,4-Gigahertz-Spektrum. Da dessen Grenzen immer enger wurden, sind viele Systeme inzwischen auf 5 Gigahertz ausgewichen, wo mehr Platz für parallele Übertragungen und gestiegene Bandbreiten zur Verfügung stand. Mit 802.11ad soll nun ein weiterer Wechsel auf 60 Gigahertz erfolgen, einen Frequenzbereich, der ebenfalls zur freien Nutzung ausgeschrieben ist.
Samsung spricht davon, dass man dort das Zehnfache der Geschwindigkeit erreichen kann, die aktuell in den anderen Spektren möglich sind. Ganz so weit ist man in der Praxis zwar noch nicht gekommen, doch bieten die neuen Module trotzdem wesentlich höhere Bandbreiten, als sie bisher verfügbar sind. 4,6 Gigabit pro Sekunde oder 575 Megabyte pro Sekunde werden hier erreicht. Selbst Filme in hochauflösenden Formaten lassen sich so binnen Sekunden übertragen - wenn denn die Speichermedien noch mit der Funkverbindung mithalten können.
Doch der neue Standard bietet laut Samsung nicht nur den Vorteil höherer Geschwindigkeiten. Im 60-Gigahertz-Band können auch viel mehr einzelne Frequenzen zur Datenübertragung genutzt werden. Dadurch reduzieren sich auch die Störeffekte durch Interferenzen, wenn viele Nutzer parallel in einer Umgebung WLAN verwenden, was die Bandbreiten beeinträchtigen kann.
Samsung spricht davon, dass man dort das Zehnfache der Geschwindigkeit erreichen kann, die aktuell in den anderen Spektren möglich sind. Ganz so weit ist man in der Praxis zwar noch nicht gekommen, doch bieten die neuen Module trotzdem wesentlich höhere Bandbreiten, als sie bisher verfügbar sind. 4,6 Gigabit pro Sekunde oder 575 Megabyte pro Sekunde werden hier erreicht. Selbst Filme in hochauflösenden Formaten lassen sich so binnen Sekunden übertragen - wenn denn die Speichermedien noch mit der Funkverbindung mithalten können.
Doch der neue Standard bietet laut Samsung nicht nur den Vorteil höherer Geschwindigkeiten. Im 60-Gigahertz-Band können auch viel mehr einzelne Frequenzen zur Datenübertragung genutzt werden. Dadurch reduzieren sich auch die Störeffekte durch Interferenzen, wenn viele Nutzer parallel in einer Umgebung WLAN verwenden, was die Bandbreiten beeinträchtigen kann.
Neue Antennen und mehr
Um 802.11ad marktfähig zu bekommen, mussten die Ingenieure sich allerdings mit verschiedenen Problemen befassen. So werden die Radiowellen des neuen Frequenzbandes viel schneller von anderen Stoffen absorbiert, so dass eigentlich nur eine direkte Sichtverbindung zwischen Access Point und Endgerät ordentliche Ergebnisse brachte. Durch die Entwicklung besserer Antennen, der Optimierung der Modem-Technologien und Anpassungen in den Schaltkreisen habe man hier aber dafür sorgen können, dass die Übertragungen auch in den gewohnten Situationen im Alltag ohne größere Probleme funktionieren. Im Laufe des kommenden Jahres sollen daher nun die ersten 802.11ad-Produkte im Handel ankommen können.Im WinFuture-Preisvergleich:
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Christian Kahle
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