@evleaks: Evan Blass, der König aller Technik-Leaker, hört auf
Es wird in nächster Zeit deutlich weniger Leaks geben, das scheint festzustehen. Denn Evan Blass, besser bekannt unter seinen Twitter-Namen @evleaks, hat seinen "Job" an den Nagel gehängt und damit ist die derzeit wichtigste Quelle für Insider-Informationen und Vorab-Bilder versiegt. Der Grund ist recht einfach und kompliziert zugleich: Geld.
Die Industrie wird aufatmen und mit ihr vermutlich auch der eine oder andere Leser, der zuletzt schon von all den geplatzten Gerüchten oder Fake-Fotos genervt war. Allerdings: Auf Blass bzw. @evleaks konnte man sich fast immer verlassen, auch wenn Blass zuletzt einige (ungewöhnliche) Enten erleben musste.
Blass erläuterte kurz nach der Bekanntgabe seiner Entscheidung die Gründe in einem Interview mit The Next Web und meinte dort, dass "diese Angelegenheiten fast immer etwas kompliziert" seien, "aber wie bei fast allen Dingen läuft es auf Geld hinaus." Er erklärt, dass er es nicht geschafft hat, seinen Stream an Twitter-Beiträgen zu Geld zu machen. Versucht hat er alle Möglichkeiten, diverse Varianten gesponserter Tweets, Spenden und zuletzt auch eine Webseite.
Letztere kam aber nicht so recht ins Rollen, da die meisten Informationen per Tweets verbreitet wurden und kaum jemand einen Grund sah, zusätzlich noch die Seite zu besuchen und selbst wenn: "Das Technik-interessierte Publikum setzt massiv auf Adblocker." Folge: Auch über Werbung kam kaum Geld herein.
Dear Evan,
It's a fair guess that you probably won't read this, but we still want to thank you for two interesting and enlightening years with all those reliable leaks. We want to wish you all the best for your future and hope that it will be a long and happy one.
The WinFuture.de-Team
Blass erläuterte kurz nach der Bekanntgabe seiner Entscheidung die Gründe in einem Interview mit The Next Web und meinte dort, dass "diese Angelegenheiten fast immer etwas kompliziert" seien, "aber wie bei fast allen Dingen läuft es auf Geld hinaus." Er erklärt, dass er es nicht geschafft hat, seinen Stream an Twitter-Beiträgen zu Geld zu machen. Versucht hat er alle Möglichkeiten, diverse Varianten gesponserter Tweets, Spenden und zuletzt auch eine Webseite.
Letztere kam aber nicht so recht ins Rollen, da die meisten Informationen per Tweets verbreitet wurden und kaum jemand einen Grund sah, zusätzlich noch die Seite zu besuchen und selbst wenn: "Das Technik-interessierte Publikum setzt massiv auf Adblocker." Folge: Auch über Werbung kam kaum Geld herein.
Multiple Sklerose
Im Falle von Evan Blass ist Geld zwar der Hauptgrund, allerdings ist es Geld, das Blass benötigt. Denn er verriet, dass er an einer sich zuletzt verschlimmernden schweren und nicht heilbaren Krankheit leidet, nämlich Multiple Sklerose (MS): "Ich muss sicherstellen, dass ich mich finanziell besser auf die Zukunft vorbereite."Dear Evan,
It's a fair guess that you probably won't read this, but we still want to thank you for two interesting and enlightening years with all those reliable leaks. We want to wish you all the best for your future and hope that it will be a long and happy one.
The WinFuture.de-Team
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