@evleaks: Fonds sammelt Geld für med. Versorgung von Evan Blass

Am vergangenen Wochenende hat der als @evleaks auftretende Tech-Blogger und Leak-Experte Evan Blass seinen Szene-Abschied bekannt gegeben und mitgeteilt, dass er nicht mehr weitermachen könne. Grund ist vor allem die Tatsache, dass er an einer chronischen Erkrankung leidet und er dafür Geld zurücklegen müsse.
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Viel Sympathie

Das am Wochenende bekannt gegebene Aus der Leaker-Tätigkeit von @evleaks hat auch bei WinFuture.de zahlreiche Nutzer bewegt und es dabei geschafft, eine Krankheit zu thematisieren, die viele nur vom Namen her kennen: Multiple Sklerose (MS). Evan Blass, so der bürgerliche Name des vor allem auf Twitter auftretenden Industrie-Insiders, kennt die Diagnose seit bereits 2004, hielt diese Information aber lange Zeit zurück und machte das erst vor rund einem Jahr öffentlich.

In einem Interview mit Android Police verriet er Mitte 2013, dass MS es ihm unmöglich macht, einem "9-to-5"-Job nachzugehen. Das erklärt auch, warum er vor allem auf dem Kurznachrichtendienst Twitter tätig war und keinen "ausgewachsenen" Blog betrieb oder in einem solchen mitarbeitete.

Blass, der zwei Jahre lang eine überaus zuverlässige Leak-Quelle war (Ausnahmen gab es, aber nur ganz wenige) hat nun eine Lücke in der IT-Blogger-Szene hinterlassen, die nicht nur Technik-Seiten, sondern auch interessierte Leser sicherlich zu spüren bekommen werden.

Unterstützungsfonds für Blass' medizinische Versorgung

Die Sympathiewelle war aber nur der Anfang: Denn auf der Crowdfunding-Plattform IndieGoGo wurde eine Spendenaktion für Blass gestartet. In einem Unterstützungsfonds soll genügend Geld zusammenkommen, um für Blass die medizinische Versorgung sicherzustellen.

Die Gesundheit von Blass (oder besser gesagt die "Kontrolle" dieser unheilbaren Krankheit) steht im Vordergrund der Kampagne, der Initiator TK O'Connor von TK Tech News hat aber die Hoffnung, dass diese Aktion es Blass womöglich ermöglichen kann, dass er seinen bisherigen "Job" als Leaker wieder aufnehmen kann. Der Weg ist weit, als Ziel wurden 100.000 Dollar angegeben, bisher sind aber gerade einmal etwas mehr als 3000 Dollar gesammelt.

Wer nicht in der Lage ist, den "Evleaks-Fonds" finanziell zu unterstützen, kann dennoch helfen, wie O'Connor schreibt: Man möge die Kampagne auf sozialen Netzwerken wie Google+, Twitter und Facebook teilen und/oder per Storys und Blog-Einträgen darauf aufmerksam machen.
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