Entwicklung von Ethernet-Ports mit 25 Gigabit/s ist beschlossen
Der bekannte Ethernet-Port soll zukünftig auch mit Bandbreiten von 25 Gigabit pro Sekunde betrieben werden können. Insbesondere in Datenzentren stoßen die bisherigen Anschlüsse mit maximal 10 Gigabit nämlich bereits deutlich an ihre Grenzen.
Der steigende Durchsatz sorgt dafür, dass mehr Switches zum Einsatz kommen müssen, um die Zahl der parallelen Datenströme auszubauen. Das kostet Geld, Platz und Energie. Die Bereitstellung einer 25-Gigabit-Technologie würde somit den Aufwand, der an Hardware erbracht werden muss, klar reduzieren.
Die Diskussion unter den Ingenieuren, die die wichtigsten Weichen für die Weiterentwicklung der Netzwerktechnik stellen, ist somit ein gutes Stück vorangekommen. Erst im März hatte es ein Vortreffen gegeben, bei dem die 25-Gigabit-Technik auf der Tagesordnung stand. Damals votierten 30 Teilnehmer für die Einrichtung einer entsprechenden Arbeitsgruppe und immerhin noch 27 dagegen.
Verschiedene Unternehmen hatten in den letzten Monaten daher Druck gemacht, die Weiterentwicklung des Ethernet-Anschlusses endlich weiter voranzutreiben. Unter ihnen finden sich mit Broadcom und Cisco solche, die direkt davon profitieren würden, weil sie die entsprechende Hardware herstellen. Aber auch Dell, Intel und Microsoft als Betreiber vieler Datenzentren setzten sich für die Technologie ein. Inzwischen lagen aber auch deutlich detailliertere Ausarbeitungen über Anwendungsbeispiele und wirtschaftliche Wirkungen vor.
Inzwischen eine klare Mehrheit
Aus diesem Grund hat das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) nun beschlossen, einen neuen Standard für 25 Gigabit auszuarbeiten. Auf einem aktuellen Treffen stimmten 121 der 148 Stimmberechtigten für die Einrichtung einer entsprechenden Arbeitsgruppe. Für die Teilnahme an dieser meldeten sich 59 Ingenieure an. Auch die Vertreter von 39 Unternehmen haben bereits Interesse bekundet, sich in den Arbeitsprozess einzubringen.Die Diskussion unter den Ingenieuren, die die wichtigsten Weichen für die Weiterentwicklung der Netzwerktechnik stellen, ist somit ein gutes Stück vorangekommen. Erst im März hatte es ein Vortreffen gegeben, bei dem die 25-Gigabit-Technik auf der Tagesordnung stand. Damals votierten 30 Teilnehmer für die Einrichtung einer entsprechenden Arbeitsgruppe und immerhin noch 27 dagegen.
Verschiedene Unternehmen hatten in den letzten Monaten daher Druck gemacht, die Weiterentwicklung des Ethernet-Anschlusses endlich weiter voranzutreiben. Unter ihnen finden sich mit Broadcom und Cisco solche, die direkt davon profitieren würden, weil sie die entsprechende Hardware herstellen. Aber auch Dell, Intel und Microsoft als Betreiber vieler Datenzentren setzten sich für die Technologie ein. Inzwischen lagen aber auch deutlich detailliertere Ausarbeitungen über Anwendungsbeispiele und wirtschaftliche Wirkungen vor.
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Christian Kahle
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