Teamviewer Milliarden-Exit:
Die Fernwartung gehört nun zu Permira
Eine überraschende Meldung über die deutsche TeamViewer GmbH aus Göppingen hat das Wall Street Journal veröffentlicht: Bereits im Mai soll das Private Equity-Unternehmen Permira mit Sitz in London den Fernwartungsexperten für die Summe von 1,1 Milliarden US-Dollar übernommen haben.
Die TeamViewer GmbH bietet neben Fernwartungssoftware für diverse Betriebssysteme auch Konferenztools für Onlinemeetings und Präsentationen an. Das Unternehmen wurde 2005 gegründet und gehört zu GFI Software.
Dass es sich bei der Übernahme nur um ein Gerücht handelt, hat aber Permira selbst ausgeräumt: bereits im Mai hatte das Unternehmen in einer kurzen Mitteilung über den Deal informiert. Es hieß dabei, dass die deutsche TeamViewer GmbH zu einer nicht genannten Summe übernommen werden soll. Eine dementsprechende Vereinbarung sei getroffen worden:
"Permira, the European private equity firm with global reach, announced today that a company owned by the Permira funds has entered into an agreement to acquire TeamViewer (www.teamviewer.com), a leading global provider of secure remote support software and Online Meetings, for an undisclosed sum."
Wann die Übernahme aber vonstatten gehen wird, ist nicht bekannt. Wahrscheinlich wird sie aber noch im dritten Quartal abgeschlossen, denn kartellrechtlich stehen keinerlei Bedenken offen.
Teamviewer selbst wollte bislang auf die Mediennachfragen keine Stellungnahme abgegeben.
Stille Übernahme
Das Wall Street Journal schreibt in diesem Zusammenhang von einer "stillen Übernahme bei von "Hidden Champions" im deutschen Softwaremarkt", denn bislang wurde kaum etwas über das Riesen-Geschäft bekannt. Erst nach zwei Monaten wurden nun über den Deal in den Medien berichtet. Ein Grund ist, dass Teamviewer bisher noch keine Anstalten gemacht hat, etwas über den Eigentümerwechsel zu kommunizieren. Auf der Website www.teamviewer.com wird noch immer die GFI Software Familie als Muttergesellschaft der TeamViewer GmbH genannt.Dass es sich bei der Übernahme nur um ein Gerücht handelt, hat aber Permira selbst ausgeräumt: bereits im Mai hatte das Unternehmen in einer kurzen Mitteilung über den Deal informiert. Es hieß dabei, dass die deutsche TeamViewer GmbH zu einer nicht genannten Summe übernommen werden soll. Eine dementsprechende Vereinbarung sei getroffen worden:
"Permira, the European private equity firm with global reach, announced today that a company owned by the Permira funds has entered into an agreement to acquire TeamViewer (www.teamviewer.com), a leading global provider of secure remote support software and Online Meetings, for an undisclosed sum."
Wann die Übernahme aber vonstatten gehen wird, ist nicht bekannt. Wahrscheinlich wird sie aber noch im dritten Quartal abgeschlossen, denn kartellrechtlich stehen keinerlei Bedenken offen.
Teamviewer selbst wollte bislang auf die Mediennachfragen keine Stellungnahme abgegeben.
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