Bewegungsprofile: iOS 8 tarnt den Nutzer vor Marketing-Spitzeln
Die neue Variante von Apples Mobile-Betriebssystem, iOS 8, soll seine Nutzer ein Stück weit vor unerwünschten Schnüffeleien schützen. Insbesondere die Erstellung von Bewegungsprofilen im Zuge eines intensiven Trackings durch die Marketing-Branche wird unterbunden.
Bei der Vorstellung des neuen Systems auf der Entwicklerkonferenz WWDC wurde das Feature nicht erwähnt. Entdeckt wurde es hingegen vom Sicherheitsforscher Frederic Jacobs bei der Sichtung der Unterlagen zu den Änderungen an der neuen Fassung. Dieser äußerte die Hoffnung, dass das Beispiel Apples Schule machen wird und auch die anderen Smartphone-Hersteller diese Funktion übernehmen.
Damit soll das System ein noch relativ neues Konzept aushebeln, mit dem Marketing-Firmen Daten über Verbraucher sammeln. Sie erfassen dabei die in jeder Netzwerk-Schnittstelle einzigartigen MAC-Adressen, um einen bestimmten Kunden zu identifizieren. Auf diesem Weg lassen sich insbesondere im stationären Einzelhandel interessante Daten sammeln: Wie oft kommt ein Verbraucher in ein bestimmtes Geschäft und welche anderen Filialen sucht dieser bei seinem Einkaufsbummel noch auf. Dies erlaubt sehr gute Rückschlüsse auf die Interessen der eigenen Kundschaft - der allerdings kaum gefallen dürfte, dass umfangreiche Bewegungsprofile über sie erstellt werden.
Entsprechende Systeme sind bereits mehrfach aufgetaucht. Bekannt wurden Mülltonnen mit WLAN-Hotspots in London, die einzelne Menschen über ein gutes Stück durch den Stadtbereich verfolgen konnten. Diese Schnüffeleien wurden der zuständigen Firma inzwischen untersagt. In den USA experimentieren verschiedene Handelsketten aber ebenfalls mit diesem Instrument und koppeln es teils noch an andere Überwachungs-Technologien. Durch das Mitsenden einer zufälligen, gefälschten MAC-Adresse wird eine solche Überwachung allerdings ins Leere laufen.
MAC-Verschleierung
iOS 8 wird demnach dafür sorgen, dass iPhones und iPads bei der Suche nach einem aktiven WLAN nicht mehr ihre eigene MAC-Adresse mitsenden. Statt dessen wird eine zufällig generierte Kennung gesendet. Erst wenn der Nutzer sich aktiv mit einem bestimmten WLAN verbinden will, schaltet das System auf die echte MAC-Adresse seiner Netzwerk-Schnittstelle um.Damit soll das System ein noch relativ neues Konzept aushebeln, mit dem Marketing-Firmen Daten über Verbraucher sammeln. Sie erfassen dabei die in jeder Netzwerk-Schnittstelle einzigartigen MAC-Adressen, um einen bestimmten Kunden zu identifizieren. Auf diesem Weg lassen sich insbesondere im stationären Einzelhandel interessante Daten sammeln: Wie oft kommt ein Verbraucher in ein bestimmtes Geschäft und welche anderen Filialen sucht dieser bei seinem Einkaufsbummel noch auf. Dies erlaubt sehr gute Rückschlüsse auf die Interessen der eigenen Kundschaft - der allerdings kaum gefallen dürfte, dass umfangreiche Bewegungsprofile über sie erstellt werden.
Entsprechende Systeme sind bereits mehrfach aufgetaucht. Bekannt wurden Mülltonnen mit WLAN-Hotspots in London, die einzelne Menschen über ein gutes Stück durch den Stadtbereich verfolgen konnten. Diese Schnüffeleien wurden der zuständigen Firma inzwischen untersagt. In den USA experimentieren verschiedene Handelsketten aber ebenfalls mit diesem Instrument und koppeln es teils noch an andere Überwachungs-Technologien. Durch das Mitsenden einer zufälligen, gefälschten MAC-Adresse wird eine solche Überwachung allerdings ins Leere laufen.
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Christian Kahle
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