Xbox One: GameStop meldet nach Preissenkung höhere Nachfrage
Mitte Mai hat Microsoft etwas überraschend bekannt gegeben, dass man ab 9. Juni auch eine Xbox One ohne beigelegten Kinect-Sensor verkaufen wird. Und obwohl diese Ankündigung noch keine zwei Wochen her ist, registriert der Handel bereits einen Anstieg der Nachfrage.
Seit der Ankündigung dieser Quasi-Preissenkung (an der unverbindlichen Preisempfehlung der Kinect-Variante ändert sich nichts) diskutiert die Branche, ob sich Microsoft tatsächlich einen Gefallen gemacht hat, zum Start ausschließlich eine Xbox-One-Version mit inkludierter Bewegungssteuerung anzubieten.
Und die Zeichen mehren sich, dass sich Microsoft hier einen taktischen Fehler geleistet hat: Denn wie das Spieleportal Gamespot meldet, hat GameStop-Präsident Tony Bartel in einer Telefonkonferenz mit Anlegern das gestiegene Interesse bestätigt: "Ich sehe definitiv, dass die Nachfrage als Resultat der Preissenkung höher ist", sagte Bartel.
Microsoft ist ihm dabei aber eher egal: "Die gute Nachricht für uns ist: Wir werden deutlich mehr Einheiten verkaufen." Daraus ergeben sich durchaus interessante Interpretationsmöglichkeiten, denn die Aussage, dass GameStop "deutlich" mehr Geräte verkaufen wird können, legt nahe, dass etliche Xbox-One-Interessenten auf eine Preissenkung gewartet haben und nicht zwangsläufig in Richtung PlayStation 4 abgewandert sind.
Applaus für die Microsoft-Entscheidung gab es auch an anderer Stelle, auch Ubisoft und Take-Two lobten bereits diesen Schritt, beide großen Publisher sind froh, wenn es Microsoft gelingt, für eine höhere Verbreitung der Geräte zu sorgen.
Und die Zeichen mehren sich, dass sich Microsoft hier einen taktischen Fehler geleistet hat: Denn wie das Spieleportal Gamespot meldet, hat GameStop-Präsident Tony Bartel in einer Telefonkonferenz mit Anlegern das gestiegene Interesse bestätigt: "Ich sehe definitiv, dass die Nachfrage als Resultat der Preissenkung höher ist", sagte Bartel.
Microsoft ist ihm dabei aber eher egal: "Die gute Nachricht für uns ist: Wir werden deutlich mehr Einheiten verkaufen." Daraus ergeben sich durchaus interessante Interpretationsmöglichkeiten, denn die Aussage, dass GameStop "deutlich" mehr Geräte verkaufen wird können, legt nahe, dass etliche Xbox-One-Interessenten auf eine Preissenkung gewartet haben und nicht zwangsläufig in Richtung PlayStation 4 abgewandert sind.
Hardware ist gut, Software ist besser
Für GameStop ist eine möglichst große Verbreitung der Hardware aus einem anderen Grund besonders wichtig: Die Spannen sind bei Software deutlich höher als bei den Geräten selbst. Und zusätzliche Xbox-One-Geräte bedeuten für GameStop eines: "Es wird mehr Einheiten geben, die man mit Software bestücken kann", so Bartel.Applaus für die Microsoft-Entscheidung gab es auch an anderer Stelle, auch Ubisoft und Take-Two lobten bereits diesen Schritt, beide großen Publisher sind froh, wenn es Microsoft gelingt, für eine höhere Verbreitung der Geräte zu sorgen.
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