Tablets: Der große Boom scheint zu Ende zu gehen
Seit mittlerweile Jahren kennt der Tablet-Markt nur eine Richtung: nach oben. Doch Anfang 2014 zeigt sich, dass die Nachfrage langsam aber sicher gesättigt ist, da der Markt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur noch um 3,9 Prozent gewachsen ist.
Die zweistelligen Wachstumsprozentzahlen auf dem Tablet-Markt sind passé: Im ersten Quartal dieses Jahres konnte diese Geräteklasse nur noch leicht dazugewinnen. Allerdings bieten die von den IDC-Marktforschern (via Engadget) nun veröffentlichten Zahlen so manchen Interpretationsspielraum, da die Hersteller mit teils stark unterschiedlichen Ergebnissen aufwarten konnten.
Tabletmarkt: Die aktuellen IDC-Zahlen im Überblick
Mit 16,4 Millionen in 1Q14 ausgelieferten iPads (1Q13: 19,5 Millionen Stück) hat man "nur" noch einen Marktanteil von 32,5 Prozent, vor einem Jahr lag man noch bei 40,5 Prozent. Der zweite große Verlierer war übrigens Amazon, dort rutschte man von 1,8 Millionen verkauften Kindle-Fire-Tablets auf eine Million (-47,1%).
Gewinner des noch jungen Jahres war Lenovo, das sich vor allem mit Hilfe seiner Yoga-Tablets um 224,3 Prozent steigern konnte. Diese Zahl ist aber weniger beeindruckend als sie klingt, da das chinesische Unternehmen vor einem Jahr praktisch noch bei null (0,6%) stand.
Die Marktforscher gaben als Gründe für das nun deutlich geringere Wachstum vor allem zwei Punkte an: Tablets bekommen derzeit immer mehr Konkurrenz von Smartphones mit großen Displays, zudem sind immer mehr Anwender mit jenem Tablet glücklich, das sie bereits besitzen.
Die Verlierer
An der Spitze hat sich die Reihenfolge nicht geändert: Apple ist und bleibt Marktführer in Sachen Tablets, allzu viel Grund zur Freude hat man aber dennoch nicht: Denn das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino musste im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres in den ersten drei Monaten von 2014 ein Minus von 16,1% hinnehmen.
Tabletmarkt: Die aktuellen IDC-Zahlen im Überblick
Mit 16,4 Millionen in 1Q14 ausgelieferten iPads (1Q13: 19,5 Millionen Stück) hat man "nur" noch einen Marktanteil von 32,5 Prozent, vor einem Jahr lag man noch bei 40,5 Prozent. Der zweite große Verlierer war übrigens Amazon, dort rutschte man von 1,8 Millionen verkauften Kindle-Fire-Tablets auf eine Million (-47,1%).
Die Gewinner
Gut lief es hingegen für Samsung, wo man sich über ein 32-prozentiges Wachstum freuen kann, die Koreaner konnten die Tablet-Verkäufe von 8,5 Millionen auf 11,2 Millionen Stück steigern. Grund dafür ist wohl, dass Samsung über zahlreiche Mobilfunkanbieter (preiswerte) Tablet/Smartphone-Bundles anbietet.Gewinner des noch jungen Jahres war Lenovo, das sich vor allem mit Hilfe seiner Yoga-Tablets um 224,3 Prozent steigern konnte. Diese Zahl ist aber weniger beeindruckend als sie klingt, da das chinesische Unternehmen vor einem Jahr praktisch noch bei null (0,6%) stand.
Die Marktforscher gaben als Gründe für das nun deutlich geringere Wachstum vor allem zwei Punkte an: Tablets bekommen derzeit immer mehr Konkurrenz von Smartphones mit großen Displays, zudem sind immer mehr Anwender mit jenem Tablet glücklich, das sie bereits besitzen.
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