Zalando verspricht nach Kritik besseres Arbeiten
Der Online-Händler Zalando weist die in einem Bericht des Privatsenders RTL erhobenen Vorwürfe hinsichtlich der Arbeitsbedingungen in seinen Lagern zwar zurück, kündigte nun aber doch Verbesserungen an.
Wie das Unternehmen mitteilte, habe man unmittelbar nach der Ausstrahlung des Beitrages ein Projektteam gegründet, das den Kritikpunkten auf die Spur gehen sollte. Von diesem seien verschiedene Verbesserungsmaßnahmen zusammengestellt worden, die nach und nach umgesetzt werden sollen. Einen Zwischenbericht wolle man aufgrund des öffentlichen Interesse aber bereits jetzt geben, hieß es.
Eine der ersten Maßnahmen bestand in einem Treffen mit dem Landesdatenschutzbeauftragten von Thüringen. Gemeinsam mit diesem wolle man die für seinen Bereich interessanten Prozesse überprüfen. Im IT-Bereich habe man in dem Zusammenhang bereits eine erste Prüfung durchgeführt und die in dem Bereich tätigen Mitarbeiter auf datenschutzrechtliche Vorgaben sensibilisiert.
Im Rahmen von Gesprächen mit den Beschäftigten werde man, so versprach das Unternehmen, auch die Arbeitszeitmodelle weiter optimieren. Hier verwies Zalando darauf, dass die Pausenzeiten bereits von 45 auf 60 Minuten ausgedehnt und die Schichtanfänge auf die Taktungen des öffentlichen Nahverkehrs angepasst wurden.
Weiterhin habe man sich entschieden, auf die im Beitrag angesprochene Belohnung für Meldungen zu verzichten, mit denen andere Beschäftigte bei einem Warendiebstahl überführt werden. Immerhin 500 Euro waren hier bisher ausgelobt. "Wir schätzen das gute Klima innerhalb unserer Belegschaft und wollen dies nicht gefährden", so das Unternehmen.
Eine der ersten Maßnahmen bestand in einem Treffen mit dem Landesdatenschutzbeauftragten von Thüringen. Gemeinsam mit diesem wolle man die für seinen Bereich interessanten Prozesse überprüfen. Im IT-Bereich habe man in dem Zusammenhang bereits eine erste Prüfung durchgeführt und die in dem Bereich tätigen Mitarbeiter auf datenschutzrechtliche Vorgaben sensibilisiert.
Es gibt mehr Stühle
Auch wenn die meisten Arbeitsschritte im Logistik-Bereich weiterhin im Stehen oder Laufen ausgeführt werden müssen, hat Zalando nach eigenen Angaben außerdem zusätzliche Sitzmöglichkeiten in den Pausenräumen und auch im Produktionsbereich geschaffen. Mitarbeiter, die sich unwohl fühlen oder erschöpft sind, sollen sich dort jederzeit ausruhen und hinsetzen können.Im Rahmen von Gesprächen mit den Beschäftigten werde man, so versprach das Unternehmen, auch die Arbeitszeitmodelle weiter optimieren. Hier verwies Zalando darauf, dass die Pausenzeiten bereits von 45 auf 60 Minuten ausgedehnt und die Schichtanfänge auf die Taktungen des öffentlichen Nahverkehrs angepasst wurden.
Weiterhin habe man sich entschieden, auf die im Beitrag angesprochene Belohnung für Meldungen zu verzichten, mit denen andere Beschäftigte bei einem Warendiebstahl überführt werden. Immerhin 500 Euro waren hier bisher ausgelobt. "Wir schätzen das gute Klima innerhalb unserer Belegschaft und wollen dies nicht gefährden", so das Unternehmen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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