Thilo Weichert: "Glass ist Waffe, Nutzer sind Idioten"
Der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein, Thilo Weichert, ist bekannt für seine umstrittenen Aussagen, nun legte er wieder einmal nach und bezeichnete Google Glass als "Waffe zur Verletzung von Persönlichkeitsrechten."
Panikmache kann man allerdings schon im Titel des TV-Beitrags erkennen, Kontraste fragte nämlich: "Mit der Hightech-Brille zum Straftäter? - Google Glass in der Kritik." Und hierfür ist niemand besser geeignet als Weichert, der auch nicht vor pauschalen Beleidigungen zurückschreckt.
"Die bringen diese Brille, diese Waffe zur Verletzung von Persönlichkeitsrechten auf den Markt, um Daten zu sammeln", ist Weichert überzeugt. "Das ist das Geschäftsmodell von Google, und das halte ich für ein illegales Geschäftsmodell, zumindest für ein rechtlich hochproblematisches Geschäftsmodell, weil es eben in unsere Freiheitsrechte massiv eingreift."
Im ARD-Beitrag kommen auch besonnenere Stimmen vor, auch sie warnen vor rechtlichen Problemen im Zusammenhang mit Google Glass. Internet-Anwalt Thomas Schwenke meint etwa, dass es einmal durchaus vorkommen könnte, dass ein per Glass "gefilmter" Passant vom Glass-Träger den Ausweis verlangen könnte, um für den Fall eines etwaigen Verstoßes an die Adressdaten zu kommen. Es ist auch nicht auszuschließen, dass jemand bei Weigerung die Polizei rufen könnte.
Die "Waffe" Google Glass
Datenschutz und Privatsphäre sind zwei besonders wichtige Themen unserer Zeit, man kann aber auch übertreiben. So wie Thilo Weichert, den der bekannte US-Journalist Jeff Jarvis als "Privatsphären-Extremist" bezeichnet. Weichert ließ sich gestern Abend in einem Beitrag des ARD-Magazins Kontraste (via Heise) erneut zu einer eher sehr bedenklichen Wortwahl hinreißen.Panikmache kann man allerdings schon im Titel des TV-Beitrags erkennen, Kontraste fragte nämlich: "Mit der Hightech-Brille zum Straftäter? - Google Glass in der Kritik." Und hierfür ist niemand besser geeignet als Weichert, der auch nicht vor pauschalen Beleidigungen zurückschreckt.
"Die bringen diese Brille, diese Waffe zur Verletzung von Persönlichkeitsrechten auf den Markt, um Daten zu sammeln", ist Weichert überzeugt. "Das ist das Geschäftsmodell von Google, und das halte ich für ein illegales Geschäftsmodell, zumindest für ein rechtlich hochproblematisches Geschäftsmodell, weil es eben in unsere Freiheitsrechte massiv eingreift."
"Idioten" sollten von Gesellschaft "geächtet" werden
Weichert hofft auf eine "so etwas wie eine gesellschaftliche Ächtung" der Nutzer von Google Glass. Ab jetzt wird es fast persönlich: Nutzer der Augmented-Reality-Brille sollten als "Idioten und als Persönlichkeitsrechtsverletzer" wahrgenommen und "von der Gesellschaft nicht toleriert" werden.Im ARD-Beitrag kommen auch besonnenere Stimmen vor, auch sie warnen vor rechtlichen Problemen im Zusammenhang mit Google Glass. Internet-Anwalt Thomas Schwenke meint etwa, dass es einmal durchaus vorkommen könnte, dass ein per Glass "gefilmter" Passant vom Glass-Träger den Ausweis verlangen könnte, um für den Fall eines etwaigen Verstoßes an die Adressdaten zu kommen. Es ist auch nicht auszuschließen, dass jemand bei Weigerung die Polizei rufen könnte.
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