Gmail erhält Support für nicht-lateinische Schriftzeichen
Google rüstet auf: nachdem Gmail erst seit kurzem eine ganze Reihe weitere Sprachen wie Afrikaans, Armenisch, Hong Kong-Chinesisch oder Georgisch unterstützt, kommt nun noch Support für nicht-lateinische Schriftzeichen in E-Mail-Adressen hinzu.
Auch diakritische Zeichen wie die in vielen Sprachen üblichen Akzente und Betonungszeichen sind schon bald für Gmail weltweit möglich. So lassen sich künftig zum Beispiel chinesische Zeichen in der E-Mail-Adresse verwenden oder typische Buchstabenzusätze wie zum Beispiel im Namen "José Ramón", schreibt Google.
Gmail kann nun zwar mit diesen E-Mail-Adressen umgehen, man kann sich allerdings noch nicht einen Gmail-Account mit nicht-lateinischen oder diakritischen Schriftzeichen erstellen. Der Standard RFC 6530 wurde bereits im Jahre 2012 beschlossen und setzt auf die einheitliche Nutzung der verbreitetsten Schriftzeichen für E-Mails.
Erweiterung für neuen Standard
Ein nötiger Schritt, wie Google selbst im Gmailblog dazu mitteilt, denn über die Hälfte der Weltbevölkerung nutzt entsprechende nicht-lateinische Schriftzeichen im regulären Schriftgebrauch. "Es ist erst der erste Schritt, und es liegt noch ein langer Weg vor uns," schreibt Google-Entwickler Pedro Chaparro Monferrer. Einer müsse den Anfang machen, um den neuen Standard zu unterstützen, meint Monferrer. Google werde daher voranschreiten und die nötige Erweiterung der E-Mail-Header-Syntax für die Verwendung von UTF-8-Zeichen einführen.Gmail kann nun zwar mit diesen E-Mail-Adressen umgehen, man kann sich allerdings noch nicht einen Gmail-Account mit nicht-lateinischen oder diakritischen Schriftzeichen erstellen. Der Standard RFC 6530 wurde bereits im Jahre 2012 beschlossen und setzt auf die einheitliche Nutzung der verbreitetsten Schriftzeichen für E-Mails.
Unterstützung folgt auch für Google Kalender
Die Schriftzeichen sollen auch bald Einzug in den Google Kalender erhalten, kündigt das Team im Blog an. Weitere Dienste werden folgen. Ein Zeitplan wurde noch nicht genannt. Üblicherweise schaltet Google neue Funktionen immer nach und nach für die Nutzer frei, sodass es noch einige Zeit dauern könnte, bis man selbst in seinem Account die Änderungen erhält.
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