Google vs. Facebook:
Punkt im Kampf um Lufthoheit
Zwischen Google und Facebook entbrennt offenbar ein Kampf um die Lufthoheit. Der Suchmaschinenkonzern ist dem Social Network nun mit dem Kauf eines Unternehmens zur Entwicklung von High Tech-Drohnen zuvorgekommen.
Laut einem Bericht des Wall Street Journal soll die Firma Titan Aerospace aus dem US-Bundesstaat New Mexico gestern in den Besitz von Google übergegangen sein. Erst vor wenigen Wochen hatte Facebook mit seinen Plänen für den Kauf des Unternehmens für Schlagzeilen gesorgt.
Facebook hatte zwar die Übernahmeverhandlungen vor einiger Zeit aufgenommen, doch Google soll schnell reagiert haben. Den Eignern von Titan Aerospace wurde klargemacht, dass man jedes Angebot des Konkurrenten überbieten werde, berichteten informierte Kreise aus den Verhandlungen. Daher sah Facebook letztlich davon ab, weiter Zeit in das Vorhaben zu investieren und kaufte schließlich für 20 Millionen Dollar die britische Firma Ascenta, die ebenfalls Solardrohnen entwickelt.
Wie viel Google nun genau für den Zukauf auf den Tisch legte, ist nicht bekannt. Klar ist allerdings, dass Titan Aerospace erst einmal wie bisher weiterarbeiten werde. Die Firma mit ihren 20 Beschäftigten wird weiterhin in New Mexico angesiedelt sein und vom aktuellen Chef Vern Raburn geleitet werden. Dieser war zuvor bereits Chef von Symantec und steuerte als Abteilungsleiter Geschäftsbereiche von Microsoft.
Internet per Drohne
Titan Aerospace entwickelt Drohnen, die mit Solarkraft betrieben werden. Diese sollen dadurch unabhängig von einer ständigen Treibstoff-Zufuhr sein und eine vergleichsweise sehr lange Zeit über einem bestimmten Punkt kreisen können. Auch Google sieht wie Facebook darin eine Chance, relativ einfach und schnell bisher unterversorgte Regionen der Welt mit drahtlosen Internet-Zugängen versorgen zu können. Aber auch die Sammlung von Luftbildern ist ein Einsatzgebiet das für Google von Interesse ist.Facebook hatte zwar die Übernahmeverhandlungen vor einiger Zeit aufgenommen, doch Google soll schnell reagiert haben. Den Eignern von Titan Aerospace wurde klargemacht, dass man jedes Angebot des Konkurrenten überbieten werde, berichteten informierte Kreise aus den Verhandlungen. Daher sah Facebook letztlich davon ab, weiter Zeit in das Vorhaben zu investieren und kaufte schließlich für 20 Millionen Dollar die britische Firma Ascenta, die ebenfalls Solardrohnen entwickelt.
Wie viel Google nun genau für den Zukauf auf den Tisch legte, ist nicht bekannt. Klar ist allerdings, dass Titan Aerospace erst einmal wie bisher weiterarbeiten werde. Die Firma mit ihren 20 Beschäftigten wird weiterhin in New Mexico angesiedelt sein und vom aktuellen Chef Vern Raburn geleitet werden. Dieser war zuvor bereits Chef von Symantec und steuerte als Abteilungsleiter Geschäftsbereiche von Microsoft.
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