HP ist erstmals seit fast drei Jahren nicht weiter geschrumpft
Die Anstrengungen, die Meg Whitman seit ihrem Dienstantritt als Konzernchefin von Hewlett-Packard in die Neuausrichtung des Unternehmens investierte, machen sich nun wohl endlich bezahlt. Erstmals seit langer Zeit verzeichnete der Computer-Konzern im letzten Quartal wieder einen steigenden Umsatz.
Immerhin elf Quartale in Folge mussten immer wieder weiter gesunkene Einnahmen vermeldet werden. Nun wurden die letzten drei Monate plötzlich mit einem Zuwachs um 1,3 Prozent abgeschlossen. Whitman warnte allerdings davor, jetzt schon in Jubel auszubrechen. "Ich bin stolz auf die Trendwende in der Umsatzentwicklung", sagte sie. "Ich weiß aber nicht, ob wir die Kurve schon gekriegt haben."
Komplett stabilisiert ist der gesamte Konzern immerhin noch nicht. So wurde weiterhin in einigen Bereichen ein Umsatzrückgang verzeichnet, die eigentlich zu den Säulen eines neuen Wachstums gehören sollen. Auch ist es unter Whitmans Führung weiterhin noch nicht gelungen, in neuen Boom-Märkten zu einer signifikanten Größe zu werden. Statt dessen hat sie es aber geschafft, in Geschäftsbereichen, die derzeit mit nur wenig Glimmer versehen sind, wieder Geld zu verdienen - so beispielsweise mit PCs und Druckern.
Die beiden letztgenannten Sparten machen immerhin die Hälfte der Gesamtbilanzen aus. Hier kam dem Unternehmen zugute, dass sich der PC-Markt in den letzten Monaten zumindest ein Stück weit wieder stabilisierte. Probleme bereiten hingegen noch die Sparten, in denen HP Software und IT-Dienstleistungen vermarktet werden. Gerade diese galten eigentlich als wichtige Stützen des Geschäfts, hatten zuletzt aber mit Umsatzeinbußen zu kämpfen.
So ist die Situation weiterhin gefährlich. Denn insbesondere das PC-Geschäft wurde in der letzten Zeit dadurch gestützt, dass eine ganze Reihe von Unternehmen nach dem Support-Ende für Windows XP endlich ihre PC-Ausstattung erneuern mussten. Hier muss damit gerechnet werden, dass die Einkäufe bald wieder zurückgehen.
Konkret bedeutete das leichte Wachstum, dass HP nun zu einem Umsatz von 27,6 Milliarden Dollar kam und die Erwartungen damit klar übertraf. Durch die hohen Investitionen in die Neuausrichtung des Unternehmens schlug sich dies aber nicht in steigenden Gewinnen nieder. Der Überschuss ging im Jahresvergleich um 27 Prozent auf 985 Millionen Dollar zurück.
Komplett stabilisiert ist der gesamte Konzern immerhin noch nicht. So wurde weiterhin in einigen Bereichen ein Umsatzrückgang verzeichnet, die eigentlich zu den Säulen eines neuen Wachstums gehören sollen. Auch ist es unter Whitmans Führung weiterhin noch nicht gelungen, in neuen Boom-Märkten zu einer signifikanten Größe zu werden. Statt dessen hat sie es aber geschafft, in Geschäftsbereichen, die derzeit mit nur wenig Glimmer versehen sind, wieder Geld zu verdienen - so beispielsweise mit PCs und Druckern.
Die beiden letztgenannten Sparten machen immerhin die Hälfte der Gesamtbilanzen aus. Hier kam dem Unternehmen zugute, dass sich der PC-Markt in den letzten Monaten zumindest ein Stück weit wieder stabilisierte. Probleme bereiten hingegen noch die Sparten, in denen HP Software und IT-Dienstleistungen vermarktet werden. Gerade diese galten eigentlich als wichtige Stützen des Geschäfts, hatten zuletzt aber mit Umsatzeinbußen zu kämpfen.
So ist die Situation weiterhin gefährlich. Denn insbesondere das PC-Geschäft wurde in der letzten Zeit dadurch gestützt, dass eine ganze Reihe von Unternehmen nach dem Support-Ende für Windows XP endlich ihre PC-Ausstattung erneuern mussten. Hier muss damit gerechnet werden, dass die Einkäufe bald wieder zurückgehen.
Konkret bedeutete das leichte Wachstum, dass HP nun zu einem Umsatz von 27,6 Milliarden Dollar kam und die Erwartungen damit klar übertraf. Durch die hohen Investitionen in die Neuausrichtung des Unternehmens schlug sich dies aber nicht in steigenden Gewinnen nieder. Der Überschuss ging im Jahresvergleich um 27 Prozent auf 985 Millionen Dollar zurück.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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