Bericht: AMD will künftig auch SSDs anbieten
Der Chiphersteller AMD will offenbar mit dem japanischen Elektronikkonzern Toshiba zusammenarbeiten, um eine Serie eigener Solid State Drives auf den Markt zu bringen. Das Unternehmen will dabei auch auf Technik des SSD-Spezialisten OCZ zurückgreifen.
Wie Fudzilla unter Berufung auf eigene Quellen berichtet, will AMD in Kürze seine erste SSD vorstellen, die wahrscheinlich mit einem Controller aus der OCZ Barefoot Serie ausgerüstet ist. Die Speichermodule für das neue Produkt sollen dabei von Toshiba kommen. Es wird sich dabei vermutlich um NAND-Flash-Bauteile mit einer Strukturbreite von 19 Nanometern handeln.
Die Strategie, diverse Produkte, die mit seinen Chips ausgerüstet sind, im Paket zu verkaufen, soll AMD die Möglichkeit geben, diese zu günstigeren Preisen an die Hersteller von Desktop-Systemen zu verkaufen. Dies würde auch die verkauften Stückzahlen steigern, so dass AMD auf diese Weise ebenfalls profitiert.
Ähnlich wie Intel - der große Konkurrent bietet ebenfalls SSDs mit Chips aus eigener Produktion an - könnte AMD durch die erweiterten Bundles mehr Gerätehersteller für sich gewinnen. Weil diese dann weniger Aufwand bei der Akquise von Bauteilen aus unterschiedlichen Quellen haben, könnten die Hersteller ihrerseits zusätzlich Kosten sparen.
Ein weiterer Vorteil wäre, dass sie gut aufeinander abgestimmte Komponenten einkaufen können, was den Entwicklungsaufwand für die Einführung neuer PC-Modelle senkt. Toshiba hatte vor einigen Monaten die Übernahme des durch den harten Konkurrenzkampf ins Straucheln geratenen SSD-Herstellers OCZ bekanntgegeben und betreibt das Unternehmen nun als weitgehend unabhängige Tochter weiter.
Bundle-Angebote für PC-Hersteller
Die Spezifikationen für die neue SSD stammen dem Vernehmen nach von AMD, so dass die Speicherlösung ganz nach den Vorstellungen des Chipherstellers angepasst wurde. Angeblich will AMD mit der Einführung einer eigenen SSD-Baureihe unter seiner Marke bessere Pakete aus CPU, Mainboard, Grafikkarte, Speicher und künftig eben auch SSDs anbieten.Die Strategie, diverse Produkte, die mit seinen Chips ausgerüstet sind, im Paket zu verkaufen, soll AMD die Möglichkeit geben, diese zu günstigeren Preisen an die Hersteller von Desktop-Systemen zu verkaufen. Dies würde auch die verkauften Stückzahlen steigern, so dass AMD auf diese Weise ebenfalls profitiert.
Ähnlich wie Intel - der große Konkurrent bietet ebenfalls SSDs mit Chips aus eigener Produktion an - könnte AMD durch die erweiterten Bundles mehr Gerätehersteller für sich gewinnen. Weil diese dann weniger Aufwand bei der Akquise von Bauteilen aus unterschiedlichen Quellen haben, könnten die Hersteller ihrerseits zusätzlich Kosten sparen.
Ein weiterer Vorteil wäre, dass sie gut aufeinander abgestimmte Komponenten einkaufen können, was den Entwicklungsaufwand für die Einführung neuer PC-Modelle senkt. Toshiba hatte vor einigen Monaten die Übernahme des durch den harten Konkurrenzkampf ins Straucheln geratenen SSD-Herstellers OCZ bekanntgegeben und betreibt das Unternehmen nun als weitgehend unabhängige Tochter weiter.
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