SSD-Langzeittest: Modelle im Handel leben länger als erwartet
Handelsübliche SSDs in einem Langzeit-Test auf den Prüfstand stellen - das war das Ziel der Redaktion von TechReport. Das Ergebnis: Der Käufer muss zwar damit rechnen, dass die Speicher irgendwann kaputt gehen, sie halten aber durchaus mehr aus, als die Hersteller angeben.
Für den Versuch wurden sechs SSDs im 2,5-Zoll-Format an den Start geschickt. Der Speicher wurde automatisiert immer wieder beschrieben und anschließend gelöscht. Mehrere Monate läuft der Versuch inzwischen und drei Geräte sind inzwischen ausgefallen. Doch auch diese ließen sich mit mehr Daten beschreiben, als ursprünglich erwartet wurde.
Mit der Zeit fielen diese dann komplett als Datenspeicher aus, bevor die Marke von einem Petabyte geschriebener Daten erreicht wurde. So meldeten die Intel 335 Series und eine der beiden Kingston HyperX 3K nach dem Überschreiten der 700-Terabyte-Marke, dass die Daten-Integrität nicht mehr gewährleistet werden kann, kurz darauf fielen sie auch tatsächlich aus. Das Modell Samsung 840 Series 250GB kam noch etwas weiter, erreichte das Petabyte aber ebenfalls nicht.
Über die Petabyte-Marke haben es die Speichersysteme Corsair Neutron GTX 240GB, Samsung 840 Pro 256GB und eine der beiden Kingston HyperX 3K 240GB geschafft. Bei letzterer war allerdings innerhalb des Controllers die Komprimierung der Daten aktiviert, so dass hier real nur etwa drei Viertel der hineingeschobenen Datenmenge auch in den Speicherzellen landete.
Die Tester wiesen darauf hin, dass ihr Versuch kein endgültiges Bild über die Qualität der SSDs geben kann, da nur einzelne Geräte getestet wurden und hier auch in einer Baureihe Schwankungen auftreten können. Maßgeblich sei, dass die Kunden wohl damit rechnen können, bei durchschnittlichem Gebrauch während einer üblichen Nutzungsspanne kaum an die Grenzen der Lebensdauer moderner SSDs zu kommen.
Die drei Überlebenden im Preisvergleich:
Ausfälle erst weit nach 600 Terabyte
In dem Versuch wurden die Modelle Corsair Neutron GTX 240GB, Intel 335 Series 240GB, Samsung 840 Series 250GB, Samsung 840 Pro 256GB und Kingston HyperX 3K 240GB eingesetzt, letzteres in doppelter Ausführung. Auf allen Speichersystemen wurden hunderte Terabyte geschrieben, ohne, dass es zu Ausfällen kam. Bei 600 Terabyte waren alle Geräte noch funktionsfähig, allerdings begannen einige Geräte langsam zu stottern.Mit der Zeit fielen diese dann komplett als Datenspeicher aus, bevor die Marke von einem Petabyte geschriebener Daten erreicht wurde. So meldeten die Intel 335 Series und eine der beiden Kingston HyperX 3K nach dem Überschreiten der 700-Terabyte-Marke, dass die Daten-Integrität nicht mehr gewährleistet werden kann, kurz darauf fielen sie auch tatsächlich aus. Das Modell Samsung 840 Series 250GB kam noch etwas weiter, erreichte das Petabyte aber ebenfalls nicht.
Über die Petabyte-Marke haben es die Speichersysteme Corsair Neutron GTX 240GB, Samsung 840 Pro 256GB und eine der beiden Kingston HyperX 3K 240GB geschafft. Bei letzterer war allerdings innerhalb des Controllers die Komprimierung der Daten aktiviert, so dass hier real nur etwa drei Viertel der hineingeschobenen Datenmenge auch in den Speicherzellen landete.
Die Tester wiesen darauf hin, dass ihr Versuch kein endgültiges Bild über die Qualität der SSDs geben kann, da nur einzelne Geräte getestet wurden und hier auch in einer Baureihe Schwankungen auftreten können. Maßgeblich sei, dass die Kunden wohl damit rechnen können, bei durchschnittlichem Gebrauch während einer üblichen Nutzungsspanne kaum an die Grenzen der Lebensdauer moderner SSDs zu kommen.
Die drei Überlebenden im Preisvergleich:
Samsung 840 Pro 256GB:
Kingston HyperX 3K 240GB:
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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