Lizenzabkommen: Nokia & HTC legen Patentkrieg bei
Nokia und HTC haben ihre Patentstreitigkeiten dauerhaft beendet. Die beiden Smartphone-Hersteller einigten sich nach eigenen Angaben auf den Abschluss eines Abkommens, in dessen Rahmen man gegenseitig Patente und Technologien lizenziert.
Wie Nokia soeben in einer Pressemitteilung verlauten ließ, wird HTC im Zuge des neuen Patentabkommens Lizenzzahlungen an das inzwischen zu Microsoft gehörende finnische Unternehmen abführen. Gleichzeitig erhält Nokia die Möglichkeit, HTCs LTE-Patente zu nutzen.
Außerdem kündigten HTC und Nokia an, künftig weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Technologiebereich auszuloten, nannten aber keine weiteren Details. Auch die konkreten Einzelheiten des Patentabkommens der beiden Hersteller bleiben unter Verschluss.
Nokia begrüßte die Einigung mit HTC ausdrücklich und verwies darauf, dass die Taiwaner ohnehin schon lange Lizenznehmer der eigenen, für aktuelle Standards essentiellen Patente sind. HTC erklärte, dass man sich über die Beilegung der Auseinandersetzung freue und nun weiterhin daran arbeiten wolle, den Kunden innovative Produkte zu bieten.
Nokia hatte vor zwei Jahren umfangreiche Klagen gegen HTC, Research In Motion (BlackBerry) und einige andere Gerätehersteller eingereicht, die ihnen die Verletzung von insgesamt 45 Patenten in verschiedenen Ländern vorwarfen.
Die Patente decken diverse Hardware- und Software-Features moderner Smartphones ab, darunter Technologien für Antennen, Power-Management und Funkmodule sowie Funktionen aus Bereichen wie Multitasking, App Stores, E-Mail-Abruf, die Darstellung von Nachrichten in Form von Konversationen, Verschlüsselung und nicht zuletzt Navigation.
Unklar ist bisher, wie viel Geld HTC an Nokia zahlen wird. Die Taiwaner hatten erst kürzlich erneut vor Gericht verloren. Unter anderem wurde ihnen der Vertrieb des HTC One Mini in Großbritannien untersagt und auch in Deutschland gab es ähnliche Urteile.
Besondere Aufmerksamkeit erregte Nokias Vorgehen gegen die Verwendung der von den Finnen in Zusammenarbeit mit dem Zulieferer STMicroelectronics entwickelten sogenannten HAAC-Mikrofone im HTC One. Mit ihnen kann auch bei sehr hoher Lautstärke verzerrungsfrei in hoher Qualität aufgenommen werden.
Außerdem kündigten HTC und Nokia an, künftig weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Technologiebereich auszuloten, nannten aber keine weiteren Details. Auch die konkreten Einzelheiten des Patentabkommens der beiden Hersteller bleiben unter Verschluss.
Nokia begrüßte die Einigung mit HTC ausdrücklich und verwies darauf, dass die Taiwaner ohnehin schon lange Lizenznehmer der eigenen, für aktuelle Standards essentiellen Patente sind. HTC erklärte, dass man sich über die Beilegung der Auseinandersetzung freue und nun weiterhin daran arbeiten wolle, den Kunden innovative Produkte zu bieten.
Nokia hatte vor zwei Jahren umfangreiche Klagen gegen HTC, Research In Motion (BlackBerry) und einige andere Gerätehersteller eingereicht, die ihnen die Verletzung von insgesamt 45 Patenten in verschiedenen Ländern vorwarfen.
Die Patente decken diverse Hardware- und Software-Features moderner Smartphones ab, darunter Technologien für Antennen, Power-Management und Funkmodule sowie Funktionen aus Bereichen wie Multitasking, App Stores, E-Mail-Abruf, die Darstellung von Nachrichten in Form von Konversationen, Verschlüsselung und nicht zuletzt Navigation.
Unklar ist bisher, wie viel Geld HTC an Nokia zahlen wird. Die Taiwaner hatten erst kürzlich erneut vor Gericht verloren. Unter anderem wurde ihnen der Vertrieb des HTC One Mini in Großbritannien untersagt und auch in Deutschland gab es ähnliche Urteile.
Besondere Aufmerksamkeit erregte Nokias Vorgehen gegen die Verwendung der von den Finnen in Zusammenarbeit mit dem Zulieferer STMicroelectronics entwickelten sogenannten HAAC-Mikrofone im HTC One. Mit ihnen kann auch bei sehr hoher Lautstärke verzerrungsfrei in hoher Qualität aufgenommen werden.
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