Google zeigt smarte Kontaktlinse für Diabetiker
Nach seiner "Datenbrille" Google Glass hat der Suchmaschinenriese das nächste Projekt im Zusammenhang mit Augen vorgestellt: eine "intelligente" Kontaktlinse. Diese überwacht per Tränenflüssigkeit den Blutzuckerspiegel.
Im Gegensatz zur Google Glass verfolgt das kalifornische Unternehmen bei seiner "smarten Kontaktlinse" einen ernsten Zweck: Wie der Konzern aus Mountain View in einem Blog-Beitrag schreibt, betreffe Diabetes eine von 19 Personen weltweit. Zuckerkrankheit ist zudem ein Problem, das immer weiter wächst.
Einer der Prototypen der 'smarten' Diabetiker-Linse von Google
Die smarte Linse ist entsprechend ein rein medizinisches Projekt. Die Macher schreiben, dass für viele Betroffene die Überwachung der Blutwerte zu einem regelrechten Nebenjob wird. Der Glucose-Spiegel ändere sich ständig und das bei allen nur denkbaren Tätigkeiten des Alltags, etwa bei Bewegung, beim Essen und sogar beim Schwitzen. Plötzliche Anstiege oder unerwartetes Absenken seien laut Google gefährlich und alles andere als ungewöhnlich, die Folgen können teils lebensgefährlich sein.
Es gibt zwar bereits Sensoren, die unter die Haut implantiert werden, für die meisten Diabetiker führt kein Weg am Stich in die Fingerkuppe vorbei, dies ist aber unangenehm und schmerzhaft, so Google. Dort will man die Bemühungen der Wissenschaft aufgreifen, den Wert über die Tränenflüssigkeit zu erfassen.
Mit Hilfe von Miniaturisierung will das Team der Forschungsabteilung Google X das nun lösen: Auf einer Kontaktlinse sind der winzige Glucose-Sensor sowie ein Funk-Chip untergebracht. Die Antenne ist nach Google-Angaben dabei "dünner als ein menschliches Haar."
Derzeit steckt das Projekt noch in der Projektphase, aktuell könne der Blutzuckerspiegel jede Sekunde erfasst werden. Man überlegt in weiterer Folge, wie man den Träger warnen könnte, wenn er Maßnahmen ergreifen muss. Das könnte über eine externe (Smartphone-)Anwendung funktionieren, Google experimentiert aber auch mit Mini-LEDs, mit denen man seinen Blutzucker (bzw. das Erreichen von Grenzwerten) im wahrsten Sinne des Wortes stets im Auge behalten kann.
Einer der Prototypen der 'smarten' Diabetiker-Linse von Google
Die smarte Linse ist entsprechend ein rein medizinisches Projekt. Die Macher schreiben, dass für viele Betroffene die Überwachung der Blutwerte zu einem regelrechten Nebenjob wird. Der Glucose-Spiegel ändere sich ständig und das bei allen nur denkbaren Tätigkeiten des Alltags, etwa bei Bewegung, beim Essen und sogar beim Schwitzen. Plötzliche Anstiege oder unerwartetes Absenken seien laut Google gefährlich und alles andere als ungewöhnlich, die Folgen können teils lebensgefährlich sein.
Es gibt zwar bereits Sensoren, die unter die Haut implantiert werden, für die meisten Diabetiker führt kein Weg am Stich in die Fingerkuppe vorbei, dies ist aber unangenehm und schmerzhaft, so Google. Dort will man die Bemühungen der Wissenschaft aufgreifen, den Wert über die Tränenflüssigkeit zu erfassen.
Mit Hilfe von Miniaturisierung will das Team der Forschungsabteilung Google X das nun lösen: Auf einer Kontaktlinse sind der winzige Glucose-Sensor sowie ein Funk-Chip untergebracht. Die Antenne ist nach Google-Angaben dabei "dünner als ein menschliches Haar."
Derzeit steckt das Projekt noch in der Projektphase, aktuell könne der Blutzuckerspiegel jede Sekunde erfasst werden. Man überlegt in weiterer Folge, wie man den Träger warnen könnte, wenn er Maßnahmen ergreifen muss. Das könnte über eine externe (Smartphone-)Anwendung funktionieren, Google experimentiert aber auch mit Mini-LEDs, mit denen man seinen Blutzucker (bzw. das Erreichen von Grenzwerten) im wahrsten Sinne des Wortes stets im Auge behalten kann.
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