4K-TV-Preise dürften dieses Jahr signifikant fallen
Ultra-HD-Fernseher werden seit etwa einem Jahr als das nächste große Ding gehandelt, die Preise für Geräte mit 4K-Auflösung waren aber bisher astronomisch hoch. 2014 könnte sich das ändern, vor allem deshalb, da die Nachfrage in China besonders hoch ist.
Fünfstellige Euro-Beträge für Fernseher mit 4K-Auflösung sind derzeit keine Seltenheit. Doch der chinesische Markt bzw. die von dort aus operierenden Hersteller dürften einem Bericht des Wall Street Journals (WSJ) zufolge demnächst einen regelrechten Preissturz auslösen.
Wie das WSJ berichtet, reißen sich chinesische Kunden nämlich um UHD-Geräte. Laut dem auf Bildschirme und damit verbundene Technologien spezialisierten Marktforschungsunternehmen NPD DisplaySearch wurden im Vorjahr weltweit 1,9 Millionen 4K-Fernseher verkauft, 1,7 Millionen davon in China.
Auf der CES 2014 werden 4K-Fernseher (im Bild: Samsungs 110-Zoll-Monster) das Thema schlechthin sein
Das ist einigermaßen erstaunlich, vor allem weil China vielfach noch den Ruf eines "Billig-Landes" hat. Doch die UHD-Verkäufe zeigen, dass das genaue Gegenteil der Fall ist: Chinesische Konsumenten sind bereit, sehr früh auf neue und teure Technogien zu setzen. NPD DisplaySearch sagt für 2014 voraus, dass in diesem Jahr 12,7 Millionen UHDTVs verkauft werden, 78 Prozent davon sollen es am chinesischen Markt sein.
Grund für diese China-Konzentration sind die Hersteller vor Ort, die drücken die Preise signifikant nach unten und setzen damit Sony, Samsung, LG und Co. unter Druck. Für die nächste Woche stattfindende Elektronikmesse Consumer Electronics Show werden die ersten 4K-Geräte unter 1000 Dollar erwartet. Das hat zur Folge, dass auch die etablierten Hersteller ihre Geräte auf (niedrige) vierstellige Beträge (unter 3000 Dollar) senken müssen.
Erstaunlich ist dabei aber vor allem, dass der Markt nun durchzustarten scheint, und das obwohl geeignete (native) 4K-Inhalte nach wie vor fehlen. Die Hersteller aus Japan und Korea versuchen das mit Upscaling-Chips bzw. entsprechenden Technologien zu lösen - die Konkurrenten aus China verzichten meist darauf, was auch den Preisunterschied erklärt. Das bedeutet zwar, dass die "günstigen" Einsteiger-UHDTVs qualitativ nicht an die Geräte der namhaften Hersteller herankommen, allerdings fragt sich auch NPD DisplaySearch-Experte Paul Gagnon, ob die hochwertigen Geräte "den doppelten Preis" tatsächlich rechtfertigten.
Wie das WSJ berichtet, reißen sich chinesische Kunden nämlich um UHD-Geräte. Laut dem auf Bildschirme und damit verbundene Technologien spezialisierten Marktforschungsunternehmen NPD DisplaySearch wurden im Vorjahr weltweit 1,9 Millionen 4K-Fernseher verkauft, 1,7 Millionen davon in China.
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