Deutsche geben besonders auf Handy-Daten Acht

Deutsche Smartphone-Nutzer schneiden hinsichtlich des Schutzes ihrer Identität und Privatsphäre im internationalen Vergleich am Besten ab. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Marktforschungs-Institutes Dima.
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In Deutschland ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nutzer eine Zugangssperre für sein Handy nutzt, beispielsweise fast zweimal so hoch wie bei den Briten. Immerhin 86 Prozent der Anwender hierzulande nutzen ein Passwort oder eine PIN, in Großbritannien setzen hingegen nur 44 Prozent und in den USA 56 Prozent der Bevölkerung eine solche Schutzmaßnahme ein.

76 Prozent der Deutschen gaben in der Umfrage, die im Auftrag des Sicherheits-Unternehmens Lookout und der Deutschen Telekom durchgeführt wurde, außerdem an, dass es ihnen unangenehm wäre und es sie ärgern würde, wenn jemand die Inhalte ihres Handys ausspionieren und veröffentlichen würde.

Obwohl die meisten Deutschen eine Zugangssperre einrichten, nutzt aber nur die Hälfte eine zusätzliche Sicherheits-Anwendungen, die sie vor Bedrohungen wie unsicheren Links schützen kann, über die beispielsweise Spyware auf das Gerät gelangen könnte.

Anders als in Großbritannien oder in den USA respektieren deutsche Nutzer die Privatsphäre anderer außerdem stärker und schnüffeln weniger in fremden Handys herum. Nur 9 Prozent der Deutschen gaben zu, auch mal einen Blick auf ein fremdes Handy zu werfen. In Großbritannien waren es immerhin rund 25 Prozent und in den USA 19 Prozent der Befragten, die dies tun.
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