Auf nach Vietnam: Samsung wird China zu teuer
Der koreanische Elektronikriese Samsung verlagert die Smartphone-Produktion ab dem kommenden Jahr verstärkt aus China in andere Länder. Das Unternehmen will sich so einen Wettbewerbsvorteil durch geringere Kosten und damit auch größere Margen verschaffen.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg meldet, will Samsung im kommunistischen Vietnam ab Februar 2014 die Produktion von Smartphones und anderen mobilen Geräten an einem neuen Standort aufnehmen. Es ist bereits das zweite Samsung-Werk in Vietnam, für das der Hersteller gut zwei Milliarden Dollar investiert hat.
Sobald das neue Samsung-Werk in Vietnam seine volle Produktionsleistung im Jahr 2015 erreicht, wird es den Anteil der in Vietnam gefertigten Smartphones von Samsung auf über 40 Prozent steigern. Vietnam ist für Samsung attraktiver, weil dort größere Gewinnspannen erzielt werden können, denn steigende Löhne haben dafür gesorgt, dass China "zu teuer" geworden ist und die Fertigung dort weniger attraktiv ist.
Derzeit wird die Ansiedlung von großen Produktionsstätten in Vietnam von der dortigen Regierung stark gefördert. Die Investitionen von ausländischen Firmen sind bis heute in diesem Jahr um 73 Prozent gestiegen, wobei Unternehmen von Südkorea besonders aktiv sind. Intel hatte schon 2010 ein Halbleiterwerk in Vietnam eröffnet und mit LG ist auch Samsungs südkoreanischer Konkurrent mit einem Werk für Fernseher und Haushaltsgeräte dort aktiv.
Für die großen Firmen sind vor allem die in großer Zahl verfügbaren jungen und zunehmend gut ausgebildeten Arbeitskräfte in Vietnam attraktiv. Dabei sind vor allem die Löhne in dem Land weiterhin sehr gering und fallen inzwischen im Durchschnitt niedriger aus als in China. Weil Samsung zunehmend unter Preisdruck gerät, seine Umsätze und Gewinne aber weiter steigern will, sucht das Unternehmen nach Standorten mit billiger Arbeitskraft.
Langfristig könnten nach Einschätzung von Experten bis zu 80 Prozent der von Samsung verkauften Smartphones aus Vietnam kommen. Für das kommende Jahr hat das Unternehmen jüngst seine Erwartungen bezüglich der zu verkaufenden Smartphone-Stückzahlen reduziert. Auch die zunehmende Marktsättigung und die sinkenden durchschnittlichen Verkaufspreise führen zu einem wachsenden Interesse der Koreaner, Vietnam schnell als wichtigsten Standort für die Smartphone-Produktion zu etablieren.
Sobald das neue Samsung-Werk in Vietnam seine volle Produktionsleistung im Jahr 2015 erreicht, wird es den Anteil der in Vietnam gefertigten Smartphones von Samsung auf über 40 Prozent steigern. Vietnam ist für Samsung attraktiver, weil dort größere Gewinnspannen erzielt werden können, denn steigende Löhne haben dafür gesorgt, dass China "zu teuer" geworden ist und die Fertigung dort weniger attraktiv ist.
Derzeit wird die Ansiedlung von großen Produktionsstätten in Vietnam von der dortigen Regierung stark gefördert. Die Investitionen von ausländischen Firmen sind bis heute in diesem Jahr um 73 Prozent gestiegen, wobei Unternehmen von Südkorea besonders aktiv sind. Intel hatte schon 2010 ein Halbleiterwerk in Vietnam eröffnet und mit LG ist auch Samsungs südkoreanischer Konkurrent mit einem Werk für Fernseher und Haushaltsgeräte dort aktiv.
Für die großen Firmen sind vor allem die in großer Zahl verfügbaren jungen und zunehmend gut ausgebildeten Arbeitskräfte in Vietnam attraktiv. Dabei sind vor allem die Löhne in dem Land weiterhin sehr gering und fallen inzwischen im Durchschnitt niedriger aus als in China. Weil Samsung zunehmend unter Preisdruck gerät, seine Umsätze und Gewinne aber weiter steigern will, sucht das Unternehmen nach Standorten mit billiger Arbeitskraft.
Langfristig könnten nach Einschätzung von Experten bis zu 80 Prozent der von Samsung verkauften Smartphones aus Vietnam kommen. Für das kommende Jahr hat das Unternehmen jüngst seine Erwartungen bezüglich der zu verkaufenden Smartphone-Stückzahlen reduziert. Auch die zunehmende Marktsättigung und die sinkenden durchschnittlichen Verkaufspreise führen zu einem wachsenden Interesse der Koreaner, Vietnam schnell als wichtigsten Standort für die Smartphone-Produktion zu etablieren.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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