Skype: Microsoft verzichtet auf Zensur in China
Microsoft hat es den Behörden in China im Zuge von Umstellungen bei seinem Messaging- und VoIP-Dienst Skype offenbar deutlich schwerer gemacht, die Kommunikation der Nutzer zu überwachen. Dies geht aus einer Analyse einer Menschenrechtsgruppe hervor.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, geht die Gruppe GreatFire davon aus, dass Microsoft sämtliche bisher verwendeten Zensurmaßnahmen bei Skype in China mit der Umstellung auf einen neuen nationalen Kooperationspartner beseitigt hat. Das Unternehmen hatte vor kurzem die Zusammenarbeit mit der Firma TOM beendet und eine neue Partnerschaft mit dem Konzern GMF geschlossen.
Um Skype in China überhaupt anbieten zu dürfen, braucht Microsoft einen lokalen Partner, weil dies gesetzlich so verlangt wird. Laut GreatFire war das zusammen mit TOM betriebene Skype für China mit einer Reihe von Maßnahmen zur Zensur der Kommunikation der User versehen, die verhindern sollten, dass sie sich über regimekritische Themen austauschen konnten.
Da Microsoft nun den gesamten Datenverkehr in Form von Telefongesprächen, Chats und Login-Daten in verschlüsselter Form direkt per HTTPS über seine eigenen Server abwickelt, sei die Privatsphäre der Skype-User in China nun gewährleistet. Zuvor hatte TOM die Daten verarbeitet und auf seinen Servern an chinesischen Standorten hinterlegt.
Fraglich ist, ob der aktuelle Zustand der weggefallenen Zensurmaßnahmen auch Bestand hat. Microsoft arbeitet weiterhin mit einem chinesischen Unternehmen zusammen, um Skype im "Reich der Mitte" anbieten zu können. Dadurch ist man natürlich auch den dort gültigen Gesetzen unterworfen und der Willkür der Behörden ausgesetzt. Wie andere populäre Dienste - zum Beispiel Facebook, YouTube und Twitter - könnte Skype der "Großen Firewall von China" zum Opfer fallen, wenn die Zensoren keine Kontrollmöglichkeiten mehr haben.
Um Skype in China überhaupt anbieten zu dürfen, braucht Microsoft einen lokalen Partner, weil dies gesetzlich so verlangt wird. Laut GreatFire war das zusammen mit TOM betriebene Skype für China mit einer Reihe von Maßnahmen zur Zensur der Kommunikation der User versehen, die verhindern sollten, dass sie sich über regimekritische Themen austauschen konnten.
Da Microsoft nun den gesamten Datenverkehr in Form von Telefongesprächen, Chats und Login-Daten in verschlüsselter Form direkt per HTTPS über seine eigenen Server abwickelt, sei die Privatsphäre der Skype-User in China nun gewährleistet. Zuvor hatte TOM die Daten verarbeitet und auf seinen Servern an chinesischen Standorten hinterlegt.
Fraglich ist, ob der aktuelle Zustand der weggefallenen Zensurmaßnahmen auch Bestand hat. Microsoft arbeitet weiterhin mit einem chinesischen Unternehmen zusammen, um Skype im "Reich der Mitte" anbieten zu können. Dadurch ist man natürlich auch den dort gültigen Gesetzen unterworfen und der Willkür der Behörden ausgesetzt. Wie andere populäre Dienste - zum Beispiel Facebook, YouTube und Twitter - könnte Skype der "Großen Firewall von China" zum Opfer fallen, wenn die Zensoren keine Kontrollmöglichkeiten mehr haben.
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