US-Regierung: Millionen sparen durch Fontwechsel
Entstanden ist die Idee aus einem Schüler-Wettbewerb heraus: der 14-jährige Suvir Mirchandani hat der US-Regierung einen Vorschlag unterbreitet, wie sie pro Jahr bis zu 400 Millionen US-Dollar einsparen könnte.
Die Idee ist recht simpel - alle Regierungsdokumente müssten nur mit einer anderen Schriftart gedruckt werden. Denn je nach gewählter Font benötigt man mehr oder weniger Tinte, und die Tinte ist teuer. Soweit nichts neues, aber wie groß das Sparpotential tatsächlich ist wenn man das konsequent umsetzen würde, überrascht dann doch. "Tinte ist teurer als Chanel No. 5, gut zweimal soviel zahlt man für die Tinte," rechnete der Schüler aus und überprüfte das Einsparpotential zuerst nur für seine eigene Schule.
Suvir Mirchandani besucht die Dorseyville Middle School, eine Schule in Pittsburgh. Dort kam er auf die Idee und brachte so seiner Schule eine Ersparnis der Druckkosten von jährlich 24 Prozent, schreibt CNN. Er nahm ein kommerzielles Tool zur Hilfe und verglich den Tintenverbrauch für bestimmte Schriftarten, bis er auf die kostensparenste Lösung kam. Garamond-Typos, benannt nach dem im 16. Jahrhundert in Frankreich lebenden Schriftsetzer Claude Garamond. Miteinander verglichen hatte Mirchandani übrigens neben Garamond, Times New Roman, Century Gothic und Comic Sans.
Die Garamond-Font ist sparsam und gut lesbar. Durch den Einsatz spart seine Schule angeblich 21.000 US-Dollar jährlich. Als das soweit erwiesen war, wollte der Schüler auch die Regierung überzeugen. Seine Berechnungen lassen sich sehen. Würde die US-Regierung alle Schriftsätze, die Behörden und Politiker drucken künftig mit Garamond verfassen, läge das Sparpotential bei rund 400 Millionen US-Dollar.
Die Idee wurde schließlich im Journal for Emerging Investigators, einer Publikation die von ehemaligen Studenten der Havard University gegründet wurde, veröffentlicht und zieht seither ihre Kreise.
Der Schüler setzt jetzt darauf, dass möglichst viele Schulen das Prinzip von sich aus übernehmen. Es gäbe bereits viele Ansätze und sogar Richtlinien zum Einsparen von Papier, aber noch nicht von Druckertinte - das sollte sich langsam aber sicher einmal ändern.
Suvir Mirchandani besucht die Dorseyville Middle School, eine Schule in Pittsburgh. Dort kam er auf die Idee und brachte so seiner Schule eine Ersparnis der Druckkosten von jährlich 24 Prozent, schreibt CNN. Er nahm ein kommerzielles Tool zur Hilfe und verglich den Tintenverbrauch für bestimmte Schriftarten, bis er auf die kostensparenste Lösung kam. Garamond-Typos, benannt nach dem im 16. Jahrhundert in Frankreich lebenden Schriftsetzer Claude Garamond. Miteinander verglichen hatte Mirchandani übrigens neben Garamond, Times New Roman, Century Gothic und Comic Sans.
Die Garamond-Font ist sparsam und gut lesbar. Durch den Einsatz spart seine Schule angeblich 21.000 US-Dollar jährlich. Als das soweit erwiesen war, wollte der Schüler auch die Regierung überzeugen. Seine Berechnungen lassen sich sehen. Würde die US-Regierung alle Schriftsätze, die Behörden und Politiker drucken künftig mit Garamond verfassen, läge das Sparpotential bei rund 400 Millionen US-Dollar.
Die Idee wurde schließlich im Journal for Emerging Investigators, einer Publikation die von ehemaligen Studenten der Havard University gegründet wurde, veröffentlicht und zieht seither ihre Kreise.
Der Schüler setzt jetzt darauf, dass möglichst viele Schulen das Prinzip von sich aus übernehmen. Es gäbe bereits viele Ansätze und sogar Richtlinien zum Einsparen von Papier, aber noch nicht von Druckertinte - das sollte sich langsam aber sicher einmal ändern.
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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