Anlaufende Konsolen-Produktion beflügelt AMD
Der Chiphersteller AMD konnte sich im letzten Geschäftsquartal wieder in die Gewinnzone hochkämpfen. Dafür hat vor allem das Geschäft mit Komponenten für die neue Spielekonsolen-Generation gesorgt.
Lange hat das Unternehmen nun Verluste verzeichnet. Mit der Absatzkrise von PCs kamen herbe Rückschläge im Kerngeschäft, es wurde schwerer, in den noch relativ gut laufenden Bereichen mit Intel mitzuhalten und im boomenden Markt für mobile Endgeräte spielte man keine Rolle. Doch glücklicherweise konnte das Unternehmen wichtige Lieferverträge mit den Konsolenherstellern Microsoft und Sony abschließen.
Die Produktion von Xbox One und Playstation 4 sind inzwischen angelaufen und AMD wird wieder größere Mengen an Komponenten los. Das führte nun dazu, dass nach einem Verlust von 157 Millionen Dollar im vergangenen Jahr jetzt 48 Millionen Dollar Gewinn verzeichnet werden konnten. Der Umsatz kletterte von 1,27 Milliarden auf 1,46 Milliarden Dollar. Damit wurden die Erwartungen der Analysten klar übertroffen und für das laufende vierte Quartal rechnet man im AMD-Management erneut mit einem klaren Zuwachs.
Trotzdem ging es mit dem Aktienkurs erst einmal nach unten - was durchaus seine Berechtigung hat. Denn den Anlegern ist es zu unsicher, die Zukunft des Konzerns einzig am einträglichen Konsolengeschäft festzumachen. Während der große Konkurrent Intel sich inzwischen wieder stabilisieren konnte und der Umsatz mit PC-Prozessoren zuletzt sogar wieder etwas nach oben ging, verbuchte AMD in dem Kernbereich erneut einen Rückgang um 6 Prozent.
Den aktuellen Haswell- und Bay Trail-Prozessoren von Intel hat das Unternehmen auch nicht nur wenig entgegenzusetzen, diese sind auch in der Lage in entsprechenden Tablets den Markt für preiswerte Notebooks anzugreifen, in dem AMD bisher noch ganz gut bestehen konnte. Außerdem ist unsicher, wie tragfähig das Konsolengeschäft ist. Die letzte Generation der Spielekonsolen verkaufte sich zwar über Jahre hinweg konstant gut, das könnte sich allerdings in der kommenden Zeit durchaus ändern, da Tablets inzwischen eine wachsende Rolle im Gaming-Segment spielen.
Die Produktion von Xbox One und Playstation 4 sind inzwischen angelaufen und AMD wird wieder größere Mengen an Komponenten los. Das führte nun dazu, dass nach einem Verlust von 157 Millionen Dollar im vergangenen Jahr jetzt 48 Millionen Dollar Gewinn verzeichnet werden konnten. Der Umsatz kletterte von 1,27 Milliarden auf 1,46 Milliarden Dollar. Damit wurden die Erwartungen der Analysten klar übertroffen und für das laufende vierte Quartal rechnet man im AMD-Management erneut mit einem klaren Zuwachs.
Trotzdem ging es mit dem Aktienkurs erst einmal nach unten - was durchaus seine Berechtigung hat. Denn den Anlegern ist es zu unsicher, die Zukunft des Konzerns einzig am einträglichen Konsolengeschäft festzumachen. Während der große Konkurrent Intel sich inzwischen wieder stabilisieren konnte und der Umsatz mit PC-Prozessoren zuletzt sogar wieder etwas nach oben ging, verbuchte AMD in dem Kernbereich erneut einen Rückgang um 6 Prozent.
Den aktuellen Haswell- und Bay Trail-Prozessoren von Intel hat das Unternehmen auch nicht nur wenig entgegenzusetzen, diese sind auch in der Lage in entsprechenden Tablets den Markt für preiswerte Notebooks anzugreifen, in dem AMD bisher noch ganz gut bestehen konnte. Außerdem ist unsicher, wie tragfähig das Konsolengeschäft ist. Die letzte Generation der Spielekonsolen verkaufte sich zwar über Jahre hinweg konstant gut, das könnte sich allerdings in der kommenden Zeit durchaus ändern, da Tablets inzwischen eine wachsende Rolle im Gaming-Segment spielen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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