AMD: Erster ARM-Prozessor für Tablets kommt bald
Der Chiphersteller AMD wird demnächst wohl seinen ersten Prozessor auf Basis der ARM-Architektur vorstellen, der für den Einsatz in mobilen Geräten wie Tablets ausgelegt ist.
Bereits vor einiger Zeit hatte AMD angekündigt, nun ebenfalls ARM-Prozessoren anbieten zu wollen - auch deshalb, weil es mit den bisherigen x86-Chips kaum einen Weg gibt, tatsächlich in größerem Umfang in den Markt für mobile Endgeräte hineinzukommen. Erst einmal stellte man aber einen ARM-Chip vor, der in Servern zum Einsatz kommen soll.
Laut einem Bericht von XBitLabs soll im vierten Quartal nun aber die Ankündigung eines Application-Prozessors für Tablets erfolgen. Dieser wird mit Cortex-A57- oder Cortex-A53-Kernen mit 64-Bit-Technologie ausgestattet sein, die mit einem Radeon HD-Grafikmodul, wie es auch in den kommenden Spielekonsolen zu finden ist, ergänzt werden. Den Prozessor wird AMD dann im Laufe des kommenden Jahres in größeren Stückzahlen liefern können.
Ein Problem könnte AMD bei der Prozesstechnologie bekommen. Denn laut dem nicht offiziell bestätigten Bericht soll der Prozessor in einem 28-Nanometer-Verfahren gebaut werden. Andere Hersteller setzen hier aber inzwischen längst auf Strukturweiten von 22 oder 20 Nanometern, wodurch ihre Produkte um einiges effizienter sein dürften.
Laut einem Bericht von XBitLabs soll im vierten Quartal nun aber die Ankündigung eines Application-Prozessors für Tablets erfolgen. Dieser wird mit Cortex-A57- oder Cortex-A53-Kernen mit 64-Bit-Technologie ausgestattet sein, die mit einem Radeon HD-Grafikmodul, wie es auch in den kommenden Spielekonsolen zu finden ist, ergänzt werden. Den Prozessor wird AMD dann im Laufe des kommenden Jahres in größeren Stückzahlen liefern können.
Ein Problem könnte AMD bei der Prozesstechnologie bekommen. Denn laut dem nicht offiziell bestätigten Bericht soll der Prozessor in einem 28-Nanometer-Verfahren gebaut werden. Andere Hersteller setzen hier aber inzwischen längst auf Strukturweiten von 22 oder 20 Nanometern, wodurch ihre Produkte um einiges effizienter sein dürften.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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