Reuters: BlackBerry könnte Börse Rücken zukehren
Der seit längerer Zeit ins Straucheln geratene Smartphone-Hersteller BlackBerry überlegt laut Wirtschaftsagentur Reuters, sich von der Börse zurückzuziehen und so Luft für notwendige Reformen zu verschaffen.
"Der Ton im Verwaltungsrat hat sich geändert", zitierte Reuters einen Insider. Sowohl Konzernchef Thorsten Heins als auch der Verwaltungsrat würden die Option Rückzug von der Börse mittlerweile nicht mehr ablehnen. Ende Juni hatte BlackBerry erneut Millionenverluste melden müssen.
Zuletzt zog sogar Microsofts Windows Phone an den einst erfolgsverwöhnten Kanadiern, die früher unter dem Namen Research in Motion (RIM) auftraten, in den Verkaufszahlen im Smartphone-Markt vorbei. 2008 war BlackBerry an der Börse noch 84 Milliarden Dollar wert, heute nur noch rund 5 Milliarden Dollar, notiert Reuters.
Das Wallstreet Journal berichtet unterdessen, dass die Spekulationen um den Börsenrückzug die BlackBerry-Aktie zunächst beflügelt haben. Auch Computerhersteller Dell versucht derzeit, dem Rendite-Druck von Investoren zu entfliehen, indem Übernahmeangebote intensiv geprüft werden.
BlackBerry hat mit seinen neusten Modellen Z10 und Q10 zwar Fachjournalisten durchaus überzeugt, aber offensichtlich nicht die anvisierten Verkaufszahlen erreichen können. Selbst der einstige Vorsprung in Sachen Datensicherheit ist wohl aufgezehrt, wie jüngst Berichte über den ungeschickten Umgang mit Passwörter verdeutlichten. Spruchreif sei der Rückzug aber trotz allem Reformdrucks noch nicht, heißt es in den aktuellen Berichten, die von BlackBerry selbst nicht kommentiert wurden.
Zuletzt zog sogar Microsofts Windows Phone an den einst erfolgsverwöhnten Kanadiern, die früher unter dem Namen Research in Motion (RIM) auftraten, in den Verkaufszahlen im Smartphone-Markt vorbei. 2008 war BlackBerry an der Börse noch 84 Milliarden Dollar wert, heute nur noch rund 5 Milliarden Dollar, notiert Reuters.
Das Wallstreet Journal berichtet unterdessen, dass die Spekulationen um den Börsenrückzug die BlackBerry-Aktie zunächst beflügelt haben. Auch Computerhersteller Dell versucht derzeit, dem Rendite-Druck von Investoren zu entfliehen, indem Übernahmeangebote intensiv geprüft werden.
BlackBerry hat mit seinen neusten Modellen Z10 und Q10 zwar Fachjournalisten durchaus überzeugt, aber offensichtlich nicht die anvisierten Verkaufszahlen erreichen können. Selbst der einstige Vorsprung in Sachen Datensicherheit ist wohl aufgezehrt, wie jüngst Berichte über den ungeschickten Umgang mit Passwörter verdeutlichten. Spruchreif sei der Rückzug aber trotz allem Reformdrucks noch nicht, heißt es in den aktuellen Berichten, die von BlackBerry selbst nicht kommentiert wurden.
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