BlackBerry will schon seit einem Jahr niemand kaufen
Der kanadische Smartphonehersteller BlackBerry ist offenbar schon seit fast einem Jahr vergeblich auf der Suche nach einem möglichen Käufer. Zwar wurde erst jetzt bekanntgegeben, dass ein spezielles Kommittee die strategischen Optionen abwägen soll, in deren Rahmen auch ein Verkauf in Frage komme, doch dies ist angeblich die Folge früherer gescheiterter Versuche, einen Käufer zu finden.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf Quellen berichtet, die mit der Sache vertraut sein sollen, hat BlackBerry schon vor langer Zeit mehrere Banken damit beauftragt, einen Käufer zu finden. In den letzten Monaten hätten JP Morgan Chase & Co und RBC Capital Markets im geheimen mögliche Käufer kontaktiert und seien dabei nur auf geringes Interesse gestoßen, heißt es.
Gerade private Investoren hätten kaum Interesse an einer Übernahme des gesamten Unternehmens. Unterdessen könnte der größte Anteilseigner von BlackBerry, der in Toronto ansässige Geschäftsman Prem Watsa als neuer Eigner in Frage kommen.
Er hat sich aus dem Vorstand des Unternehmens zurückgezogen, weshalb Marktbeobachter davon ausgehen, dass er wahrscheinlich eine Rolle bei der Rettung von BlackBerry spielen soll. Sein Rücktritt aus dem Vorstand würde dann vor allem dazu dienen, bei einem Kauf der verbleibenden Aktienanteile Interessenskonflikte zu vermeiden.
BlackBerry versucht seit geraumer Zeit, mit einer neuen Strategie wieder auf einen grünen Zweig zu kommen, um im hart umkämpften Markt für Smartphones weiter zu bestehen. Durch die Übermacht von Samsung und Apple sowie eine Reihe von Fehlschlägen ist der Marktanteil der Kanadier inzwischen erheblich eingebrochen.
Mit Windows Phone hat Microsoft außerdem BlackBerry OS als dritte Kraft unter den Betriebssystem-Anbietern für Smartphones abgelöst. BlackBerry zufolge versucht man derzeit, strategische Alternativen zu finden, so dass neben einem Verkauf auch neue Allianzen und Joint-Ventures sowie eine Lizenzierung des hauseigenen Betriebssystems in Frage kommen.
Gerade private Investoren hätten kaum Interesse an einer Übernahme des gesamten Unternehmens. Unterdessen könnte der größte Anteilseigner von BlackBerry, der in Toronto ansässige Geschäftsman Prem Watsa als neuer Eigner in Frage kommen.
Er hat sich aus dem Vorstand des Unternehmens zurückgezogen, weshalb Marktbeobachter davon ausgehen, dass er wahrscheinlich eine Rolle bei der Rettung von BlackBerry spielen soll. Sein Rücktritt aus dem Vorstand würde dann vor allem dazu dienen, bei einem Kauf der verbleibenden Aktienanteile Interessenskonflikte zu vermeiden.
BlackBerry versucht seit geraumer Zeit, mit einer neuen Strategie wieder auf einen grünen Zweig zu kommen, um im hart umkämpften Markt für Smartphones weiter zu bestehen. Durch die Übermacht von Samsung und Apple sowie eine Reihe von Fehlschlägen ist der Marktanteil der Kanadier inzwischen erheblich eingebrochen.
Mit Windows Phone hat Microsoft außerdem BlackBerry OS als dritte Kraft unter den Betriebssystem-Anbietern für Smartphones abgelöst. BlackBerry zufolge versucht man derzeit, strategische Alternativen zu finden, so dass neben einem Verkauf auch neue Allianzen und Joint-Ventures sowie eine Lizenzierung des hauseigenen Betriebssystems in Frage kommen.
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