BlackBerry speichert E-Mail-Passwörter in Kanada
Handys von BlackBerry galten bislang unter sicherheitsbewussten Nutzern als erste Wahl. Nun aber wurde bekannt, dass zumindest das aktuelle Modell Q10 Username und Passwort von E-Mail-Accounts ungefragt an die Blackberry-Server schickt.
Aufgefallen ist dies Frank Rieger, der beim Chaos Computer Club (CCC) eine führende Rolle spielt. In seinem Blog schreibt er: "Leider zeigt sich trotz aller Betonung der Sicherheitsfeatures der neuen Blackberrys schon bei relativ flüchtigem Hinschauen ein gravierendes Vertrauens- und Sicherheitsproblem, das höchstwahrscheinlich sogar einen Verstoß gegen deutsches Recht darstellt."
Sobald der E-Mail-Client beim BlackBerry Q10 eingerichtet wird, überträgt das Telefon demnach die Daten ungefragt und ohne Hinweis an die Blackberry-Server in Kanada. "Mit anderen Worten: Blackberry sammelt die Zugangsdaten aller E-Mail-Accounts seiner Nutzer, womit diese den kanadischen Behörden zugänglich sind", so Rieger.
BlackBerry dürfte also mit einem massiven Image-Problem zu kämpfen haben. Bislang liegt keine Stellungnahme zu der massiven Sicherheits-Problematik vor. Rieger empfiehlt: "Kurzfristig sollten alle Blackberry10-Nutzer das eingebaute Mailprogramm nicht weiter benutzen, die Accountdaten aus dem Telefon sofort löschen und die so exponierten Mailpassworte umgehend ändern. Als alternatives Mailprogramm für das Telefon empfiehlt sich zum Beispiel das freie K9Mail."
In Großbritannien hatten die neuen BlackBerry-Smartphones von den Sicherheitsbehörden keine Freigabe für den Einsatz auf Regierungsebene erhalten. Das US-Verteidigungsministerium hingegen erteilte grünes Licht für den offiziellen Gebrauch.
Dank sei Leser wertzuiop123 gesagt, der uns einen Tipp gab. Hinweise auf spannende News sind stets willkommen und können hier an die WinFuture-Redaktion gesandt werden.
Sobald der E-Mail-Client beim BlackBerry Q10 eingerichtet wird, überträgt das Telefon demnach die Daten ungefragt und ohne Hinweis an die Blackberry-Server in Kanada. "Mit anderen Worten: Blackberry sammelt die Zugangsdaten aller E-Mail-Accounts seiner Nutzer, womit diese den kanadischen Behörden zugänglich sind", so Rieger.
BlackBerry dürfte also mit einem massiven Image-Problem zu kämpfen haben. Bislang liegt keine Stellungnahme zu der massiven Sicherheits-Problematik vor. Rieger empfiehlt: "Kurzfristig sollten alle Blackberry10-Nutzer das eingebaute Mailprogramm nicht weiter benutzen, die Accountdaten aus dem Telefon sofort löschen und die so exponierten Mailpassworte umgehend ändern. Als alternatives Mailprogramm für das Telefon empfiehlt sich zum Beispiel das freie K9Mail."
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