BitDefender: Gratis-Apps sind 'moderne Spyware'
Die Macher der bekannten und angesehenen Antiviren-Suite BitDefender warnen Nutzer von Mobilsystemen vor kostenlosen Apps: Die Gefahr, die von Gratis-Apps ausgeht, sei sehr hoch, da Nutzer unwissentlich Privatdaten herausrücken.
Wirklich gratis sind kostenlose Apps ohnehin nie, da sie sich zumeist durch Werbeeinblendungen finanzieren, man also quasi indirekt dafür "zahlt". Das ist natürlich an sich nichts Schlimmes, laut den Machern der renommierten Antivirus- und Sicherheits-Software BitDefender unterschätzen die meisten mobilen Nutzer aber die Gefahr derartiger Anwendungen, berichtet ITProPortal.
BitDefender bezeichnet Gratis-Apps sogar als das "moderne Äquivalent zu Spyware", da Nutzer mit der Installation derartiger Apps zahlreiche private Informationen preisgeben. Und das rumänische Unternehmen hat seine Hausaufgaben durchaus gemacht und stützt diese Behauptung auf rund 500.000 Apps für Android und iOS (etwa im Verhältnis 3:2), die man mit Hilfe einer Monitoring-App namens "Clueful" untersucht hat.
Zwischen den beiden Betriebssystemen von Google und Apple konnte man dabei keine relevanten Unterschiede feststellen, auf beiden Systemen holen sich die App-Anbieter einen unverhältnismäßigen Teil an privaten Informationen ab.
BitDefender hat bei etwa 45 Prozent der iOS-Apps Fähigkeiten zur Standortbestimmung festgestellt, auf Android waren es rund 35 Prozent. 19 Prozent der iOS-Anwendungen und acht Prozent Android-Apps erlauben den Anbietern der Software einen Zugriff auf die Kontaktliste des Nutzers.
Etwa neun Prozent der Android-Apps bieten die Gelegenheit, einem Drittanbieter von Werbung die Rufnummer des Nutzers zu verraten, die Geräte-ID kann sogar bei 15 Prozent der Apps abgegriffen werden. Diese beiden Probleme betreffen nicht das Apple-OS, da diese Möglichkeit mit iOS 5 gestrichen worden ist.
Dass Nutzer zielgerichtet von Werbetreibenden anvisiert werden, ist nichts Neues, das weiß auch der BitDefender-Chef-Stratege Catalin Cosoi. Allerdings meint er, dass diese Methode gerade auf Smartphones besonders "heimtückisch" sei, da "Werbe-Netzwerke die Gewohnheiten und den Standort des Nutzers, seiner Freunde und Freundesfreunde erfassen können. Und das oft genug alles gleichzeitig."
BitDefender bezeichnet Gratis-Apps sogar als das "moderne Äquivalent zu Spyware", da Nutzer mit der Installation derartiger Apps zahlreiche private Informationen preisgeben. Und das rumänische Unternehmen hat seine Hausaufgaben durchaus gemacht und stützt diese Behauptung auf rund 500.000 Apps für Android und iOS (etwa im Verhältnis 3:2), die man mit Hilfe einer Monitoring-App namens "Clueful" untersucht hat.
Zwischen den beiden Betriebssystemen von Google und Apple konnte man dabei keine relevanten Unterschiede feststellen, auf beiden Systemen holen sich die App-Anbieter einen unverhältnismäßigen Teil an privaten Informationen ab.
BitDefender hat bei etwa 45 Prozent der iOS-Apps Fähigkeiten zur Standortbestimmung festgestellt, auf Android waren es rund 35 Prozent. 19 Prozent der iOS-Anwendungen und acht Prozent Android-Apps erlauben den Anbietern der Software einen Zugriff auf die Kontaktliste des Nutzers.
Etwa neun Prozent der Android-Apps bieten die Gelegenheit, einem Drittanbieter von Werbung die Rufnummer des Nutzers zu verraten, die Geräte-ID kann sogar bei 15 Prozent der Apps abgegriffen werden. Diese beiden Probleme betreffen nicht das Apple-OS, da diese Möglichkeit mit iOS 5 gestrichen worden ist.
Dass Nutzer zielgerichtet von Werbetreibenden anvisiert werden, ist nichts Neues, das weiß auch der BitDefender-Chef-Stratege Catalin Cosoi. Allerdings meint er, dass diese Methode gerade auf Smartphones besonders "heimtückisch" sei, da "Werbe-Netzwerke die Gewohnheiten und den Standort des Nutzers, seiner Freunde und Freundesfreunde erfassen können. Und das oft genug alles gleichzeitig."
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