Apple nennt Zahlen zu Anfragen der US-Behörden
Das kalifornische Unternehmen Apple hat in der Nacht auf heute als Reaktion auf den Schnüffelskandal PRISM konkrete Zahlen zu den Anfragen der US-Behörden veröffentlicht, im vergangenen halben Jahr waren es bis zu 5000.
Am Wochenende haben Microsoft und Facebook vorgelegt und die Anzahl der offiziellen Ansuchen der US-Behörden nach Nutzerdaten bekannt gegeben. In der Nacht auf heute hat Apple das ebenfalls getan und sich in einem offenen Brief an seine Kunden gewandt.
Darin betont das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino erneut, dass man von dem als PRISM bekannt gewordenen Schnüffelprogramm der National Security Agency (NSA) erstmals vor zwei Wochen gehört habe, nachdem man von Nachrichtenmedien darauf angesprochen worden ist. Einen direkten Zugriff auf die Server des Unternehmens bestreitet man und schreibt, dass jede Regierungsbehörde, die Zugriff auf Nutzerdaten verlangt, dafür einen Gerichtsbeschluss benötige.
Die US-Behörden habe man, wie es auch andere Unternehmen getan haben, nach der Erlaubnis gefragt, die Zahl der im Zusammenhang mit nationaler Sicherheit stehenden Anfragen veröffentlichen zu dürfen. Im Sinne der Transparenz wurde die Erlaubnis erteilt, einen Teil davon dürfe man nun nennen, so Apple.
Demnach habe man im Zeitraum zwischen 1. Dezember 2012 und 31. Mai 2013 zwischen 4000 und 5000 derartige Anfragen von US-Behörden erhalten. Diese enthielten in Summe zwischen 9000 und 10.000 Konten oder Geräte, so Apple.
Hintergrund dieser Online-Durchsuchungsbefehle waren sowohl strafrechtliche Untersuchungen als auch Belange der nationalen Sicherheit. Laut Angaben von Apple standen die meisten aber im Zusammenhang mit verhältnismäßig normalen Vorfällen, darunter Raubüberfällen und vergleichbaren Verbrechen. Außerdem gab es derartige Einblicke in private Daten auch bei der Suche nach vermissten Kindern oder Alzheimer-Patienten sowie zur Verhinderung von Selbstmorden.
Apple betont, dass man dabei stets höchst vorsichtig vorgehe, jeden Fall einzeln prüfe und bei Widersprüchen und Ungenauigkeiten die Herausgabe auch schon mal verweigere. Stets werde dabei nur das Minimum an Daten herausgegeben, zudem habe man in manchen Fällen wie iMessage und FaceTime durch Verschlüsselung gar keinen Zugriff auf Privatinformationen.
Siehe auch: PRISM-Skandal - Facebook und Microsoft mit Zahlen
Darin betont das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino erneut, dass man von dem als PRISM bekannt gewordenen Schnüffelprogramm der National Security Agency (NSA) erstmals vor zwei Wochen gehört habe, nachdem man von Nachrichtenmedien darauf angesprochen worden ist. Einen direkten Zugriff auf die Server des Unternehmens bestreitet man und schreibt, dass jede Regierungsbehörde, die Zugriff auf Nutzerdaten verlangt, dafür einen Gerichtsbeschluss benötige.
Die US-Behörden habe man, wie es auch andere Unternehmen getan haben, nach der Erlaubnis gefragt, die Zahl der im Zusammenhang mit nationaler Sicherheit stehenden Anfragen veröffentlichen zu dürfen. Im Sinne der Transparenz wurde die Erlaubnis erteilt, einen Teil davon dürfe man nun nennen, so Apple.
Demnach habe man im Zeitraum zwischen 1. Dezember 2012 und 31. Mai 2013 zwischen 4000 und 5000 derartige Anfragen von US-Behörden erhalten. Diese enthielten in Summe zwischen 9000 und 10.000 Konten oder Geräte, so Apple.
Hintergrund dieser Online-Durchsuchungsbefehle waren sowohl strafrechtliche Untersuchungen als auch Belange der nationalen Sicherheit. Laut Angaben von Apple standen die meisten aber im Zusammenhang mit verhältnismäßig normalen Vorfällen, darunter Raubüberfällen und vergleichbaren Verbrechen. Außerdem gab es derartige Einblicke in private Daten auch bei der Suche nach vermissten Kindern oder Alzheimer-Patienten sowie zur Verhinderung von Selbstmorden.
Apple betont, dass man dabei stets höchst vorsichtig vorgehe, jeden Fall einzeln prüfe und bei Widersprüchen und Ungenauigkeiten die Herausgabe auch schon mal verweigere. Stets werde dabei nur das Minimum an Daten herausgegeben, zudem habe man in manchen Fällen wie iMessage und FaceTime durch Verschlüsselung gar keinen Zugriff auf Privatinformationen.
Siehe auch: PRISM-Skandal - Facebook und Microsoft mit Zahlen
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