Microsoft steigt ins Store-In-Store-Geschäft ein

Microsoft hat eine strategische Allianz mit der Handelskette "Best Buy" geschlossen und will künftig in mindestens 600 Best-Buy-Geschäften in den USA und Kanada sogenannte Store-In-Stores, also Verkaufsflächen in Eigenregie eröffnen.
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Microsoft
Wie der IT-Riese im firmeneigenen Blog mitteilte, sollen die Microsoft-Flächen mindestens 140 Quadratmeter pro Geschäft betragen und mehr als nur Windows-Produkte bieten. Geschultes Personal werde den Kunden die ganze Microsoft-Welt näher bringen, sagte Chief Marketing Officer Chris Capossela.

Die Palette der Angebote soll demnach von Tablet-PCs und Windows-Smartphones über die Spielkonsole Xbox bis zu Software reichen. Auch Fremdfirmen wie Acer oder Windows-Phone-Vorreiter Nokia könnten so angemessen unter dem Microsoft/Windows-Logo angeboten werden, hieß es.

In firmeneigener Regie betreibt Microsoft nach eigenen Angaben derzeit 68 exklusive Stores in Nordamerika. Expansionspläne nach Europa inklusive Deutschland verlaufen bisher eher schleppend. Bei Konkurrent Apple sind die eigenen Flagstores längst Gewinnbringer und global wichtig für das Image.

Mit eigenen Geschäften gelinge es besser, nicht nur Hard- und Software anzubieten, sondern Kunden das Gefühl der modernen, über viele Geräte vernetzten IT-Welt näherzubringen, bemerkte auch Capossela. Bereits Ende Juni sollen die ersten Store-In-Stores eröffnen. Ob solche Partnerschaften auch in Europa, etwa mit Ketten wie Media-Saturn in der Ideenkiste stecken, ließ Redmond offen.
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