SuperDaE veröffentlicht 1,7-TB-Versicherungsdatei
Der Australier, der in den letzten Jahren unter dem Pseudonym SuperDaE vor allem durch Leaks zur neuen Xbox von sich Reden machte, reagiert auf den zunehmenden Druck seitens der Spielebranche und der Polizei gegen ihn.
Vor einiger Zeit hatte es bei ihm bereits eine Hausdurchsuchung gegeben, bei der die Behörden eigentlich ein Entwickler-Kit für die Xbox One finden wollten. Dieses war zuvor lange vor der offiziellen Vorstellung der Spielekonsole, auf eBay aufgetaucht. Allerdings brachte die Razzia erst einmal keine weitergehenden Erkenntnisse.
Jetzt hat SuperDaE laut einem Bericht des Spielemagazins Kotaku damit begonnen, eine 1,7 Terabyte große Datei zu verbreiten. Diese ist allerdings verschlüsselt. Das Passwort solle im Falle seiner Verhaftung an die Öffentlichkeit kommen, erklärte er. Seinen Angaben zufolge seien in dem Paket sensible Informationen einer ganzen Reihe von Spieleunternehmen enthalten.
Dies geht einen Schritt weiter als die letzte Ankündigung. Vor einigen Wochen hatte SuperDaE lediglich bekannt gegeben, dass die Zugangsdaten zu seinem FTP-Server automatisch über Twitter und eine Reihe weiterer Kanäle gestreut würden, falls er sich eines Abends nicht bei dem System anmeldet. Dort sollen die entsprechenden Daten gespeichert sein. Als Versicherung gegen ein rabiates Vorgehen von Ermittlern der Spieleindustrie und der Behörden taugt dies aber nur bedingt, denn diese könnten im Vorfeld zumindest versuchen, den Server ausfindig zu machen und zu beschlagnahmen.
Indem die Informationen nun verschlüsselt verbreitet werden, müssen die Behörden hingegen davon ausgehen, dass sie keine Vorsorge vor einer Veröffentlichung mehr treffen können. In dem Paket sollen unter anderem Entwickler-Kits für die Playstation 4, die Xbox One und die Wii U enthalten sein, die tiefgehende Einblicke in die Konsolen bieten. Hinzu kommen Quellcodes für eine Reihe von bisher nicht veröffentlichten Spielen und verschiedene weitere Daten. Laut SuperDaE würde nun die Veröffentlichung des Passwortes für gewaltige Wellen in der Spielebranche sorgen.
Aktuell kann natürlich nicht gesagt werden, welche Brisanz der Inhalt der verschlüsselten Datei wirklich hat. Angesichts dessen, dass SuperDaE mit seinen Leaks in der Vergangenheit tatsächlich echte Informationen vorlegte, die eigentlich keinesfalls an die Öffentlichkeit geraten sollten, kann durchaus davon ausgegangen werden, dass er noch weitere Interna von Spielefirmen eingesammelt hat.
Jetzt hat SuperDaE laut einem Bericht des Spielemagazins Kotaku damit begonnen, eine 1,7 Terabyte große Datei zu verbreiten. Diese ist allerdings verschlüsselt. Das Passwort solle im Falle seiner Verhaftung an die Öffentlichkeit kommen, erklärte er. Seinen Angaben zufolge seien in dem Paket sensible Informationen einer ganzen Reihe von Spieleunternehmen enthalten.
Dies geht einen Schritt weiter als die letzte Ankündigung. Vor einigen Wochen hatte SuperDaE lediglich bekannt gegeben, dass die Zugangsdaten zu seinem FTP-Server automatisch über Twitter und eine Reihe weiterer Kanäle gestreut würden, falls er sich eines Abends nicht bei dem System anmeldet. Dort sollen die entsprechenden Daten gespeichert sein. Als Versicherung gegen ein rabiates Vorgehen von Ermittlern der Spieleindustrie und der Behörden taugt dies aber nur bedingt, denn diese könnten im Vorfeld zumindest versuchen, den Server ausfindig zu machen und zu beschlagnahmen.
Indem die Informationen nun verschlüsselt verbreitet werden, müssen die Behörden hingegen davon ausgehen, dass sie keine Vorsorge vor einer Veröffentlichung mehr treffen können. In dem Paket sollen unter anderem Entwickler-Kits für die Playstation 4, die Xbox One und die Wii U enthalten sein, die tiefgehende Einblicke in die Konsolen bieten. Hinzu kommen Quellcodes für eine Reihe von bisher nicht veröffentlichten Spielen und verschiedene weitere Daten. Laut SuperDaE würde nun die Veröffentlichung des Passwortes für gewaltige Wellen in der Spielebranche sorgen.
Aktuell kann natürlich nicht gesagt werden, welche Brisanz der Inhalt der verschlüsselten Datei wirklich hat. Angesichts dessen, dass SuperDaE mit seinen Leaks in der Vergangenheit tatsächlich echte Informationen vorlegte, die eigentlich keinesfalls an die Öffentlichkeit geraten sollten, kann durchaus davon ausgegangen werden, dass er noch weitere Interna von Spielefirmen eingesammelt hat.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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