Microsoft kündigt Windows Blue offiziell für 2013 an
Microsoft hat erstmals konkrete Äußerungen zu Windows 8.1 "Blue" gemacht. Marketing-Chefin Tami Reller kündigte die Veröffentlichung des bisher unter dem Codenamen entwickelten Updates für das Betriebssystem des Softwarekonzerns für den weiteren Verlauf des Jahres an.
In einem Interview, welches über das offizielle Windows-Blog veröffentlicht wurde, erklärte Reller, dass man mit Windows Blue auf die "Vision von Windows 8" aufbauen werde, um die nächste Generation der Tablets und PCs zu liefern. "Blue" soll ihr zufolge die "neuesten Innovationen" bieten, die einer breiten Zahl von Formfaktoren zugutekommen.
Es werde Geräte in allen möglichen Größen geben, bei denen Akkulaufzeit und Leistung im Vordergrund stehen, woraus sich neue Möglichkeiten für die Hardware-Partner von Microsoft ergeben, so Reller weiter. Auf Anwenderseite würden Unternehmen ebenso von neuen Möglichkeiten profitieren wie die Verbraucher, wenn es um Arbeit und Spiele geht.
Microsoft sehe Windows "Blue" außerdem als Chance, auf die Rückmeldungen der Anwender zu Windows 8 zu reagieren. Man habe "genau zugehört" seit Windows 8 und Windows RT auf den Markt kamen. Intern sei Windows "Blue" ein breit angelegtes Projekt, das die Produkte und Dienste von Microsoft voranbringen soll. Schon früher hatte der Softwarekonzern durchblicken lassen, dass "Blue" nicht nur Windows 8, sondern auch Windows Phone, Office und die hauseigenen Online-Dienste mit einbezieht.
Im Gespräch mit Mary Jo Foley sagte die Marketing-Chefin von Microsoft, dass man sicher sei, richtig auf das Feedback der User reagieren zu können. Man habe beobachtet, wo die Kunden bei Windows 8 ins Stolpern geraten und wolle mit "Blue" nun die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Anwender das Betriebssystem zunehmend in vollem Umfang nutzen können.
Reller kündigte an, dass Microsoft "innerhalb der kommenden Wochen" mehr über Windows Blue preisgeben wolle - noch vor der Computex in Taiwan Anfang Juni und noch vor den hauseigenen Entwicklerkonferenzen BUILD und TechEd. Die Veröffentlichung des aktualisierten Betriebssystems wird laut Reller noch rechtzeitig vor Weihnachten erfolgen. Beobachter gehen derzeit davon aus, dass der "Release To Manufacturing" (RTM) aktuell für August geplant ist, wobei im Juni eine Vorabversion zu erwarten sein soll.
Im Gespräch mit der Financial Times sagte Reller, dass man "Schlüsselaspekte" der Bedienung von Windows 8 verändern wolle, um der "definitiv echten Lernkurve" entgegenzuwirken, die mit der Umstellung auf eine zunehmend Touch-orientierte Bedienung einhergeht. Sie gab zu, dass man mehr in die Information über die Neuerungen Windows 8 investiert haben müsste.
Für manche Journalisten, wie die der FT und des deutschen Der Spiegel, bedeuten Rellers Ankündigungen, dass Microsoft damit einen Fehlschlag eingestanden hat. Erst kurz zuvor hatte Microsoft allerdings bekanntgegeben, dass man mehr als 100 Millionen Lizenzen verkauft habe und sich damit auf dem gleichen guten Weg befindet, den das von den Medien hoch gelobte Windows 7 vorgezeichnet hatte.
Es werde Geräte in allen möglichen Größen geben, bei denen Akkulaufzeit und Leistung im Vordergrund stehen, woraus sich neue Möglichkeiten für die Hardware-Partner von Microsoft ergeben, so Reller weiter. Auf Anwenderseite würden Unternehmen ebenso von neuen Möglichkeiten profitieren wie die Verbraucher, wenn es um Arbeit und Spiele geht.
Microsoft sehe Windows "Blue" außerdem als Chance, auf die Rückmeldungen der Anwender zu Windows 8 zu reagieren. Man habe "genau zugehört" seit Windows 8 und Windows RT auf den Markt kamen. Intern sei Windows "Blue" ein breit angelegtes Projekt, das die Produkte und Dienste von Microsoft voranbringen soll. Schon früher hatte der Softwarekonzern durchblicken lassen, dass "Blue" nicht nur Windows 8, sondern auch Windows Phone, Office und die hauseigenen Online-Dienste mit einbezieht.
Im Gespräch mit Mary Jo Foley sagte die Marketing-Chefin von Microsoft, dass man sicher sei, richtig auf das Feedback der User reagieren zu können. Man habe beobachtet, wo die Kunden bei Windows 8 ins Stolpern geraten und wolle mit "Blue" nun die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Anwender das Betriebssystem zunehmend in vollem Umfang nutzen können.
Reller kündigte an, dass Microsoft "innerhalb der kommenden Wochen" mehr über Windows Blue preisgeben wolle - noch vor der Computex in Taiwan Anfang Juni und noch vor den hauseigenen Entwicklerkonferenzen BUILD und TechEd. Die Veröffentlichung des aktualisierten Betriebssystems wird laut Reller noch rechtzeitig vor Weihnachten erfolgen. Beobachter gehen derzeit davon aus, dass der "Release To Manufacturing" (RTM) aktuell für August geplant ist, wobei im Juni eine Vorabversion zu erwarten sein soll.
Im Gespräch mit der Financial Times sagte Reller, dass man "Schlüsselaspekte" der Bedienung von Windows 8 verändern wolle, um der "definitiv echten Lernkurve" entgegenzuwirken, die mit der Umstellung auf eine zunehmend Touch-orientierte Bedienung einhergeht. Sie gab zu, dass man mehr in die Information über die Neuerungen Windows 8 investiert haben müsste.
Für manche Journalisten, wie die der FT und des deutschen Der Spiegel, bedeuten Rellers Ankündigungen, dass Microsoft damit einen Fehlschlag eingestanden hat. Erst kurz zuvor hatte Microsoft allerdings bekanntgegeben, dass man mehr als 100 Millionen Lizenzen verkauft habe und sich damit auf dem gleichen guten Weg befindet, den das von den Medien hoch gelobte Windows 7 vorgezeichnet hatte.
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