CeBIT-Stadt soll endlich WLAN in Stadtbahnen haben
WLAN-Anbindungen im öffentlichen Nahverkehr, wie sie anderswo längst normal sind, kranken in Deutschland weiter an Startschwierigkeiten. Nun soll es in Hannover einen neuen Anlauf geben.
Ausgerechnet den zahlreichen Besuchern der weltweit größten IT-Branchenmesse zeigt sich hier ein schlechtes Bild von der Internet-Versorgung in Deutschland. Öffentliche Internet-Zugänge via WLAN sind in Hannover kaum verbreitet und schon gar nicht in den Stadtbahnen des kommunalen Verkehrsbetriebes Üstra. Das könnte sich demnächst ändern.
Wie die 'Hannoversche Allgemeine Zeitung' berichtet, hat die Regionsversammlung des Betriebes jetzt beschlossen, die Installation von WLAN-Zugangspunkten in ihren Verkehrsmitteln zumindest zu prüfen. Bei der Erarbeitung eines Konzepts für einen Modellversuch soll zumindest geklärt werden, wie teuer ein solches Unterfangen wäre. Auf Basis dessen soll dann entschieden werden, ob man die konkrete Umsetzung eines Pilotprojektes angeht.
Bisherigen Schätzungen zufolge soll ein Modellversuch sich in einem Kostenrahmen um etwa 1,5 Millionen Euro erstrecken. Für die CDU, auf deren Antrag hin der aktuelle Beschluss gefasst wurde, wäre es erstrebenswert, eine solche Summe in die Hand zu nehmen, um im öffentlichen Nahverkehr einen besseren Zugang zum Internet verfügbar zu machen.
Allerdings gibt es im politischen Lager auch Widerstand gegen das Vorhaben. Die Vertreterin der Grünen, Maike Schümer, steht einem Modellversuch ablehnend gegenüber. Ihrer Ansicht nach sollte das Geld lieber in die Verbesserung des Verkehrsangebotes der Üstra investiert werden. Hier wäre es besser aufgehoben, da man schließlich nicht immer und überall ins Internet gehen müsse.
WLAN-Anbindungen in öffentlichen Verkehrsmitteln gehören in vielen Regionen schon zum Standard - so beispielsweise in den USA oder in skandinavischen Ländern. In Deutschland hat es schon vor vielen Jahren erste Anläufe in verschiedenen Städten gegeben, die es bisher aber nie in einen Regelbetrieb geschafft haben.
Wie die 'Hannoversche Allgemeine Zeitung' berichtet, hat die Regionsversammlung des Betriebes jetzt beschlossen, die Installation von WLAN-Zugangspunkten in ihren Verkehrsmitteln zumindest zu prüfen. Bei der Erarbeitung eines Konzepts für einen Modellversuch soll zumindest geklärt werden, wie teuer ein solches Unterfangen wäre. Auf Basis dessen soll dann entschieden werden, ob man die konkrete Umsetzung eines Pilotprojektes angeht.
Bisherigen Schätzungen zufolge soll ein Modellversuch sich in einem Kostenrahmen um etwa 1,5 Millionen Euro erstrecken. Für die CDU, auf deren Antrag hin der aktuelle Beschluss gefasst wurde, wäre es erstrebenswert, eine solche Summe in die Hand zu nehmen, um im öffentlichen Nahverkehr einen besseren Zugang zum Internet verfügbar zu machen.
Allerdings gibt es im politischen Lager auch Widerstand gegen das Vorhaben. Die Vertreterin der Grünen, Maike Schümer, steht einem Modellversuch ablehnend gegenüber. Ihrer Ansicht nach sollte das Geld lieber in die Verbesserung des Verkehrsangebotes der Üstra investiert werden. Hier wäre es besser aufgehoben, da man schließlich nicht immer und überall ins Internet gehen müsse.
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Christian Kahle
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