Suchmaschinen beginnen an Bedeutung zu verlieren
Die zunehmende Differenzierung von Webanwendungen, die auf die speziellen Bedürfnisse bestimmter Nutzerkreise abgestimmt sind, werden Meta-Angeboten wie allgemeinen Suchmaschinen zukünftig zu schaffen machen.
Dieses Fazit hat das Monitoring-Unternehmen aus seinen Beobachtungen der Entwicklung der Nutzungsaktivitäten gezogen. Konkret zeigte sich dies beispielsweise im vergangenen Jahr darin, dass die Menge der Suchanfragen insgesamt eher stagniert. Lediglich Microsofts Bing konnte hier noch ein Wachstum erzielen.
Eine wesentliche Ursache sehen die Marktforscher dabei in einer Verlagerung von Suchanfragen in spezialisierte Angebote - denn es ist nicht so, dass die Zahl der Menschen abnimmt, die im Netz etwas recherchieren. Der Trend geht allerdings hin zu vertikalen Suchanwendungen: So versuchen beispielsweise weniger Anwender ein bestimmtes Produkt über Google zu finden, sondern wenden sich gleich an ein Vergleichsportal oder an Amazon als größtem Online-Händler weltweit.
Ein weiterer Aspekt, der hier von Bedeutung ist, liegt in der zunehmenden Nutzung von mobilen Endgeräten. Auch hier werden viele Recherche-Tätigkeiten nicht mehr mit herkömmlichen Suchmaschinen durchgeführt, sondern innerhalb von spezialisierten Apps.
Das bildet letztlich auch eine Grundlage für massive Verschiebungen innerhalb des geschäftlichen Umfeldes im Internet. Hauptsächlich Werbung spielt die Gelder ein, die für den Betrieb und die Entwicklung von Online-Anwendungen benötigt werden. Durch ihre große Bedeutung für die Nutzung des Netzes konnten Suchmaschinen - und hier vor allem der dominierende Anbieter Google - den größten Teil der Einnahmen für sich beanspruchen.
Längst ändert sich dies aber. Inzwischen sind Googles Werbeeinnahmen nicht mehr von der direkten Konkurrenz bedroht, sondern von Facebook und dessen enormer Reichweite. Angesichts dessen, dass das Social Network derzeit mit Hochdruck an massiv verbesserten Such-Algorithmen innerhalb seiner Plattform arbeitet, dürfte hier auf Google noch einiges an Schmerz zukommen.
Eine wesentliche Ursache sehen die Marktforscher dabei in einer Verlagerung von Suchanfragen in spezialisierte Angebote - denn es ist nicht so, dass die Zahl der Menschen abnimmt, die im Netz etwas recherchieren. Der Trend geht allerdings hin zu vertikalen Suchanwendungen: So versuchen beispielsweise weniger Anwender ein bestimmtes Produkt über Google zu finden, sondern wenden sich gleich an ein Vergleichsportal oder an Amazon als größtem Online-Händler weltweit.
Ein weiterer Aspekt, der hier von Bedeutung ist, liegt in der zunehmenden Nutzung von mobilen Endgeräten. Auch hier werden viele Recherche-Tätigkeiten nicht mehr mit herkömmlichen Suchmaschinen durchgeführt, sondern innerhalb von spezialisierten Apps.
Das bildet letztlich auch eine Grundlage für massive Verschiebungen innerhalb des geschäftlichen Umfeldes im Internet. Hauptsächlich Werbung spielt die Gelder ein, die für den Betrieb und die Entwicklung von Online-Anwendungen benötigt werden. Durch ihre große Bedeutung für die Nutzung des Netzes konnten Suchmaschinen - und hier vor allem der dominierende Anbieter Google - den größten Teil der Einnahmen für sich beanspruchen.
Längst ändert sich dies aber. Inzwischen sind Googles Werbeeinnahmen nicht mehr von der direkten Konkurrenz bedroht, sondern von Facebook und dessen enormer Reichweite. Angesichts dessen, dass das Social Network derzeit mit Hochdruck an massiv verbesserten Such-Algorithmen innerhalb seiner Plattform arbeitet, dürfte hier auf Google noch einiges an Schmerz zukommen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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