'The Pirate Bay'-Doku ist jetzt kostenlos zu sehen
Gestern Abend feierte die Dokumentation "TPB AFK - The Pirate Bay Away from Keyboard" über den berühmt-berüchtigten schwedischen Torrent-Tracker auf der Berlinale ihre Weltpremiere und ist auch gleich online zu sehen.
Wie unter anderem das Filesharing-Blog 'TorrentFreak' (TF) berichtet, kann die TPB-Doku ab sofort kostenlos angesehen werden. Die Dokumentation widmet sich den Gründern und Protagonisten jener BitTorrent-Plattform, die bei Film- und Musikindustrie Angst und Schrecken verbreitet hat und bis heute als Inbegriff für Online-Piraterie gilt.
TPB AFK gibt einen Blick hinter die Kulissen des Torrent-Trackers und zeigt vor allem die Geschehnisse der zahlreichen Prozesse gegen die Gründer von The Pirate Bay. Dabei gibt es auch viel Privates zu sehen, denn im Gegensatz zum öffentlich gezeichneten Bild kamen die Gründer Gottfrid Svartholm, Fredrik Neij und Peter Sunde nicht immer gut miteinander klar.
Gegenüber TorrentFreak sagte Sunde, dass er "gemischte Gefühle" über die Doku habe, sie aber zweifellos eine "wichtige Geschichte erzählt." Der Film endet übrigens mit dem (endgültigen) Schuldspruch Anfang des vergangenen Jahres. Sunde: "Es ist immer noch eine abgefuckte Story und der Film lässt mich viel über die letzten drei Jahre nachdenken."
Sunde selbst sagt, dass er wahrscheinlich einige andere Aufnahmen gewählt hätte, aber "es war Simons Entscheidung und seine Sichtweise der Geschichte." Gemeint ist der Regisseur der Dokumentation, Simon Klose.
Der 37-jährige Schwede erklärte in einem Interview mit der 'Süddeutschen Zeitung' die Hintergründe seiner Arbeit und erläutert auch, warum man die Doku unter Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht: "Wenn es einen Regisseur gäbe, der mir einen Film über The Pirate Bay verkaufen wollte, würde ich das für einen Schwindel halten und seinen Film nicht unterstützen", so Klose.
TPB AFK gibt einen Blick hinter die Kulissen des Torrent-Trackers und zeigt vor allem die Geschehnisse der zahlreichen Prozesse gegen die Gründer von The Pirate Bay. Dabei gibt es auch viel Privates zu sehen, denn im Gegensatz zum öffentlich gezeichneten Bild kamen die Gründer Gottfrid Svartholm, Fredrik Neij und Peter Sunde nicht immer gut miteinander klar.
Gegenüber TorrentFreak sagte Sunde, dass er "gemischte Gefühle" über die Doku habe, sie aber zweifellos eine "wichtige Geschichte erzählt." Der Film endet übrigens mit dem (endgültigen) Schuldspruch Anfang des vergangenen Jahres. Sunde: "Es ist immer noch eine abgefuckte Story und der Film lässt mich viel über die letzten drei Jahre nachdenken."
Sunde selbst sagt, dass er wahrscheinlich einige andere Aufnahmen gewählt hätte, aber "es war Simons Entscheidung und seine Sichtweise der Geschichte." Gemeint ist der Regisseur der Dokumentation, Simon Klose.
Der 37-jährige Schwede erklärte in einem Interview mit der 'Süddeutschen Zeitung' die Hintergründe seiner Arbeit und erläutert auch, warum man die Doku unter Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht: "Wenn es einen Regisseur gäbe, der mir einen Film über The Pirate Bay verkaufen wollte, würde ich das für einen Schwindel halten und seinen Film nicht unterstützen", so Klose.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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