The Pirate Bay flüchtet vor Klage aus Schweden
Das BitTorrent-Portal Pirate Bay will sich aus seiner ursprünglichen Heimat Schweden verabschieden, weil der rechtliche Druck auf die dortige Piratenpartei wächst, die bisher für das Hosting der Server der Website verantwortlich zeichnete
Nach Angaben von 'TorrentFreak' wird The Pirate Bay künftig mit Unterstützung der jeweiligen Piratenparteien in Spanien und Norwegen gehostet. Die Betreiber erhoffen sich von dem Umzug bessere rechtliche Rahmenbedingungen, um so möglichen Angriffen durch die Medienindustrie entgegenzuwirken.
Schon seit heute wird The Pirate Bay nicht mehr von der schwedischen Piratenpartei, sondern von den Ablegern in Norwegen und Spanien gehostet, wo auch die Server untergebracht sind. Natürlich bleibt weiterhin unklar, wo genau die Server untergebracht sind, nachdem die Seite schon im letzten Herbst "in die Cloud" gewechselt war.
Mit der Umstellung soll es Rechteinhabern noch schwerer gemacht werden, den Betreibern von The Pirate Bay im Zuge neuer Klagen auf die Spur zu kommen. Es bleibe abzuwarten, wen die Medienkonzerne nun verklagen wollen, da The Pirate Bay praktisch aus zwei Quellen komme, hieß es in einer Stellungnahme eines Sprechers.
Die Wahl des neuen Standorts fiel wahrscheinlich deshalb auf Norwegen und Spanien, weil es in den beiden Ländern bereits Beispiele für gescheiterte Versuche gibt, gegen das Portal vorzugehen. So hatte die Unterhaltungsindustrie im Jahr 2010 versucht, einen norwegischen Internet-Provider zur Sperrung von The Pirate Bay zu zwingen. Die spanischen Gerichte haben bisher immer an dem Grundsatz festgehalten, dass einfache Links nicht als Basis für eine Verantwortung für Urheberrechtsverletzungen ausreichen.
In Schweden drohte jüngst die sogenannte "Rechteallianz", in der sich Unternehmen aus der Musik- und Filmindustrie zusammengeschlossen haben, mit einer Klage gegen die dortige Piratenpartei. Damals wurde der heutige 26. Februar als letzte Frist für eine Beendigung der Beziehungen zwischen The Pirate Bay und der schwedischen Piratenpartei genannt.
Schon seit heute wird The Pirate Bay nicht mehr von der schwedischen Piratenpartei, sondern von den Ablegern in Norwegen und Spanien gehostet, wo auch die Server untergebracht sind. Natürlich bleibt weiterhin unklar, wo genau die Server untergebracht sind, nachdem die Seite schon im letzten Herbst "in die Cloud" gewechselt war.
Mit der Umstellung soll es Rechteinhabern noch schwerer gemacht werden, den Betreibern von The Pirate Bay im Zuge neuer Klagen auf die Spur zu kommen. Es bleibe abzuwarten, wen die Medienkonzerne nun verklagen wollen, da The Pirate Bay praktisch aus zwei Quellen komme, hieß es in einer Stellungnahme eines Sprechers.
Die Wahl des neuen Standorts fiel wahrscheinlich deshalb auf Norwegen und Spanien, weil es in den beiden Ländern bereits Beispiele für gescheiterte Versuche gibt, gegen das Portal vorzugehen. So hatte die Unterhaltungsindustrie im Jahr 2010 versucht, einen norwegischen Internet-Provider zur Sperrung von The Pirate Bay zu zwingen. Die spanischen Gerichte haben bisher immer an dem Grundsatz festgehalten, dass einfache Links nicht als Basis für eine Verantwortung für Urheberrechtsverletzungen ausreichen.
In Schweden drohte jüngst die sogenannte "Rechteallianz", in der sich Unternehmen aus der Musik- und Filmindustrie zusammengeschlossen haben, mit einer Klage gegen die dortige Piratenpartei. Damals wurde der heutige 26. Februar als letzte Frist für eine Beendigung der Beziehungen zwischen The Pirate Bay und der schwedischen Piratenpartei genannt.
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